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Die Kultur der Prävention
Ein Informations- und Präventionsfolder zum Schutz vor Kulturgutdelikten
Kulturlandschaft Wachau
Dieser kurze Abschnitt der Donau – 36 km von insgesamt 2800 km – ist in vieler Hinsicht einmalig.
Die vielfältige Landschaftsstruktur, die zahlreichen bedeutenden Kulturdenkmale und kleinstädtischen Ensembles machen die Wachau zu einer historischen Kulturlandschaft von herausragender Bedeutung. Natürliche Landschaftsformationen (wie etwa das gewundene Donautal, die Auwälder und schroffen Felsen) und vom Menschen gestaltete Elemente wie die Weinbauterrasse, typische Ortschaften und Flurformen, Stifte, Burgen, Ruinen ergänzen einander in harmonischer Weise. Mit ihrem Anteil am warmen, trockenen pannonischen Klima ist die Wachau eine der bedeutendsten Weinbauregionen Österreichs und landschaftlich vom Weinbau seit Jahrhunderten geprägt.
Wegen ihrer in mehrfacher Hinsicht begünstigten Lage wurde die Wachau schon früh besiedelt (die in der Wachau aufgefundene Statuette der „Venus von Willendorf“ ist 26.000 Jahre alt). In römischer Zeit war sie Grenzregion. Seit der Antike hat jede Epoche ein reiches bauliches Erbe von hervorragender Bedeutung hinterlassen. Ein besonderes Charakteristikum sind die Blickpunkte und Sichtachsen zwischen den bedeutenden Monumenten: Von Stift Melk über Schloss Schönbühel, die Ruinen Aggstein, Dürnstein und Hinterhaus erstreckt sich bis zu dem bereits etwas abseits gelegenen, aber weithin sichtbaren Stift Göttweig eine Reihe von markanten Bauwerken mit besonderer Aussicht. Die Schönheit der Flusslandschaft und Bauwerke zog in der Vergangenheit zahlreiche Künstler in ihren Bann, die sie in Bildern festhielten, und lockt auch heute noch viele Besucher an.
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