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"Ein Juwel von Weltrang" - Festakt und Benefizkonzert in der Salzburger Kollegienkirche
Fertigstellung der Apsis als wichtige Etappe der Innenrestaurierung

Strahlend weiß im Gegenlicht: Statue der Maria Immaculata (© Stefan Zenzmaier)

BIG-Vorstand Christoph Stadlhuber, Erzbischof Alois Kothgasser, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner vor der restaurierten Apsis

Der Chorraum der Kollegienkirche nach der Restaurierung (© Stefan Zenzmaier)

Das Collegium vocale der Salzburger Bachgesellschaft

Einer der zahlreichen Stuckengel (© Stefan Zenzmaier)

Der Einsatz des World Monuments Fund für die Restaurierung der Kollegienkirche wurde mit einer Gedenktafel gewürdigt. Im Bild: Bertrand du Vignaud, Präsident des WMF Europe

Mehrere Monate war der Chorraum der Salzburger Kollegien- oder Universitätskirche zuletzt durch eine Staubtrennwand den Augen der Öffentlichkeit entzogen. Erst kurz vor Festspielbeginn wurde die Schutzplane wieder abgebaut und den Besucherinnen und Besuchern bot sich mit der restaurierten Apsis ein beeindruckendes Bild.

Befreit von Jahrzehnte alten Staubschichten und sorgfältig restauriert erstrahlt im Chorraum wieder heller, weißer Stuck und macht die von Fischer von Erlach angestrebte blendend helle Wirkung erneut erlebbar. Der nach der Ivo-Kapelle zweite Abschnitt der Innenrestaurierung zeigt aber auch deutlich, welches architektonische und künstlerische Glanzstück diese Kirche war – und nach der Generalrestaurierung wieder sein wird.

Anlässlich des Abschlusses der Apsisrestaurierung luden die Bundesimmobiliengesellschaft (als Eigentümer) und das Bundesdenkmalamt – Landeskonservatorat für Salzburg am Sonntag, den 1. August 2010 zu einem feierlichen Festakt in die Kirche ein.

Der Eröffnung durch Juvavum Brass und den Bachchor Salzburg folgten die Begrüßung der zahlreich erschienen Gäste durch den Salzburger Erzbischof Dr. Alois Kothgasser. Bertrand du Vignaud, als Präsident des World Monuments Fund Europe (Paris) einer der Hauptförderer, betonte die europäische Wertigkeit und Bedeutung der Kollegienkirche, die den World Monuments Fund zu einer maßgeblichen Beteiligung an den Restaurierungskosten bewogen hat. Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner, als Wirtschaftsminister ressortzuständig für die Bundesimmobiliengesellschaft, gab anschließend einen Ausblick auf die Restaurierungsschritte in den kommenden Jahren.

Bei einer Agape mit Festspielwein und Brezeln im Arkadengang am Furtwänglergarten klang der Festakt aus, an den sich ein Benefizkonzert mit dem Hilliard Ensemble anschloss, dessen Erlös der Restaurierung der Kollegienkirche zugute kommen wird.

Abschluss der Innensanierung im Jahr 2013
Mit der Apsis ist eine wichtige Etappe der Innenrestaurierung der Kollegienkirche erfolgreich abgeschlossen. Erhebliche Mittel der Bundesimmobiliengesellschaft und aus Denkmalpflegemitteln des Bundes ermöglichten eine vorbildliche Wiederherstellung des Chorraumes.

Aber noch mehrere Jahre lang wird die Kirche abschnittsweise eingerüstet sein, ehe 2013 auch der letzte Abschnitt bewältigt ist. Die Herausforderungen technischer, organisatorischer und finanzieller Art bei der Restaurierung werden auch in den kommenden Jahren erheblich sein, umso wichtiger ist die Unterstützung dieser Arbeiten durch Sponsoren aus dem In– und Ausland, denen auch beim Festakt ein besonderer Dank galt.

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