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Das war der Girls’ Day 2009 im BDA

Denkmalforschung am Schweizertor

Gemälderestaurierung

Planarchiv

Rechtsabteilung

Girls' Day 2009 Plakat

Das Bundesdenkmalamt (BDA) beteiligte sich 2009 zum ersten Mal an der Initiative „Girls’ Day im Bundesdienst“. Am 23. April konnten Schülerinnen im Alter von 14 bis 16 Jahren sich über die verschiedenen Aufgabenbereiche und Berufsbilder im BDA informieren.

Am Vormittag stand ein Besuch in der Zentrale in der Wiener Hofburg am Programm: Während die Rechtsabteilung über das Denkmalschutzgesetz und das Unterschutzstellungsverfahren informierte, brachte die Ausfuhrabteilung interessante Beispiele aus der Praxis, wie etwa einen Keuschheitsgürtel oder ein Grabgewand aus dem 16. Jahrhundert. Für beide wurde keine Ausfuhrbewilligung erteilt; jetzt werden sie in Museen präsentiert. Der Bereich Denkmalpflege wurde anhand von Fallbeispielen im Landeskonservatorat für Burgenland und in der Abteilung für Technische Denkmale näher beleuchtet. Das breite Feld der Archäologie – von den Römern bis zur Neuzeit – wurde den Mädchen in der Abteilung für Bodendenkmale nähergebracht. Nach einem Abstecher in das Planarchiv ging es zur Denkmalforschung, wo über die wissenschaftlichen Publikationen des Bundesdenkmalamtes und ihre Entstehung informiert wurde. Der Bereich der Forschung als eine der Grundlagen der praktischen Denkmalpflege wurde anhand von Fotos, Quellen- und Planmaterial in Theorie und Praxis vor Ort am Beispiel des Schweizertors vermittelt.

Am Nachmittag öffneten die Restaurierwerkstätten ihre Pforten und ermöglichten den Mädchen in den Ateliers einen Blick über die Schulter der RestauratorInnen.

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