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Fachgespräch zur Wandmalereirestaurierung in St. Georgen ob JudenburgMonitoring und Dokumentation-Nachvollziehbarkeit durch Standards

Tagungsteilnehmer in der Pfarrkirche St. Georgen ob Judenburg. © Peter Spitzer

Begrüßung durch den steirischen Landeskonservator HR Dr. Brugger. © Peter Spitzer

Begrüßung durch den Obmann der Georgsgemeinschaft Walter Leitner. © Peter Spitzer

Tagungsteilnehmer. © Peter Spitzer

Bürgermeister Hermann Hartleb bei der Begrüßung zum Abendempfang. © Peter Spitzer

Tagungsteilnehmer mit Ehrengästen: 2. von links Obmannstellv. Max Galler, 3. von links Obmann Walter Leitner, 7. von links Bürgermeister Hermann Hartleb, 8. von links Vizebürgermeisterin Elfriede Mitterfellner, 10. von links Gemeindekassierin Monika Peinhaupt, 11. von links ObmannStv. MR. Dr. Siegfried Wess. © Peter Spitzer

Die Festdamen mit Ehrengästen: vlnr. Liesi Mitterfellner, Bürgermeister Hermann Hartleb, Karin Steiner, Maria Wess, Renate Baumgartner, Maria Sulzbacher, Stefan Mitterfellner, Manuela Mitterfellner, Obmann Stv. MR. Dr. Siegfried Wess. © Peter Spitzer

Tagungsteilnehmer beim Abendempfang. © Peter Spitzer
 

Aus Anlass der geplanten Publikation eines Leitfadens zur Zustandserhebung und dem Monitoring an Wandmalerei und Architekturoberflächen organisierte das Bundesdenkmalamt vom 15.-16. September 2011 ein Fachgespräch für Wandmalerei-Experten in St. Georgen ob Judenburg.

Kernthema der zweitägigen Veranstaltung war die Nachvollziehbarkeit im Monitoring und der Dokumentation durch festgelegte Standards.
Die Restaurierwerkstätten, Abteilung für Konservierung und Restaurierung des Bundesdenkmalamtes haben im Zusammenwirken mit dem Institut für Konservierung-Restaurierung der Akademie der Bildenden Künste, der Universität für angewandte Kunst/Naturwissenschaften in der Restaurierung und der Universität für Bodenkultur/Institut für Meteorologie das Projekt „Richtlinien zur Ersterhebung und Monitoring an Wandmalereien“ begonnen.
Diese Ergebnisse wurden nun im Rahmen des Fachgesprächs präsentiert und trafen auf gute Resonanz. Rund 50 in- und ausländische Fachleute aus den Bereichen Denkmalpflege und Restaurierung setzten sich intensiv mit der Fragestellung auseinander.
Die Vorträge wurden durch praktische Erläuterungen und rege Diskussion in der Pfarrkirche von St. Georgen ob Judenburg ergänzt, deren Wandmalereien ein breites Betätigungsfeld boten: 1986 – 1988 wurden die bedeutenden Wandmalereien des 13. Jhts. im Chorquadrat der Pfarrkirche von St. Georgen ob Judenburg freigelegt. 13 Jahre nach Ende des von Heinz Leitner und Johannes Weber geleiteten Forschungsprojekts „Über die Gefährdung von Wandmalerei durch Mauersalze am Beispiel der Pfarrkirche von St. Georgen ob Judenburg“ hat sich erneut die Frage nach dem gegenwärtigen Erhaltungszustand gestellt. Das Bewusstsein um die spezielle Problematik der Salzbelastung hatte das Thema schließlich auf die Agenda der Verantwortlichen gebracht.
Eine Exkursion zu bedeutenden Fresken in der Magdalenenkirche (ehem. Spitalskirche) in Judenburg und anschließend die Bischofskapelle in Leoben - Göss bot Vergleichsmöglichkeiten zum Freskenbestand in St. Georgen ob Judenburg und rundeten das Tagungsprogramm anschaulich ab.
 
 

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