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ISG Symposium in GrazDenkmalpflege-Baukultur-Tourismus

Der ISG Vorstand und die ReferenntInnen. © Andras Ledl

Die Vorträge stießen auf reges Interesse. © Andreas Ledl

Eine Exkursion führte auf die Baustelle des UMJ. © Andreas Ledl

DI Zechner referierte über die Restaurierung des Grazer Uhrturms. © Andreas Ledl

in seinem Vortrag bei der Veranstaltung des Internationalen Städteforums Graz Anfang Juli 2011 ging der steirische Landeskonservator Christian Brugger auf die Verbindung von Denkmalschutz und Tourismus in der Praxis ein. 

Der  ReferentInnenkreis war international besetzt, mehr als 100 TeilnehmerInnen aus Deutschland, der Schweiz, Slowenien, der Slowakei und Österreich nahmen teil. Positionen zu Denkmalpflege und Tourismus wurden in ganz unterschiedlichen Perspektiven präsentiert, die unter anderem den konservatorischen, den wirtschaftlichen und den kultur-politischen Aspekt ansprachen.
In der abschliessenden Diskussion wurde deutlich, dass in Österreich große internationale Auszeichnungen wie die Aufnahme in das UNESCO Welterbe noch nicht ausreichend als Marketinginstrument erkannt werden. Wie das Beispiel Deutschland zeigt, können aber sowohl das kulturelle Erbe als auch der Tourismus davon profitieren.
Dass auch die Politik sich mittlerweile der Bedeutung der Erhaltung der historischen Baudenkmäler bewusst ist und die wertvolle historische Bausubstanz in der Kombination mit zeitgenössischer, qualitätvoller Architektur eigentlich nur gewinnen kann, zeigte das Beispiel Schladming. Hier findet in der  Vorbereitungsarbeit für die WM 2013 durch die Bemühungen, das historische Ortsbild zu betonen, ein nachhaltiges Investment für die Zukunft statt.
Die Veranstaltung, die mitten im UNESCO Welterbe Graz stattfand, schloss am Samstag mit einer Exkursion, die die 35 TeilnehmerInnen zu vier besonders aktuellen Beispielen für die Synergien zwischen Denkmalpflege und Tourismus führte: den Uhrturm, das umj-Haupthaus in der Neutorgasse, das Kunsthaus sowie Schloss Eggenberg. Die Begeisterung der TeilnehmerInnen für die Baukultur war enorm; es gab sofort etliche Anfragen zur Veranstaltung des nächsten Jahres.

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