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Denkmalschutzmedaille für Günther Dembski

Landeskonservator i.R. HR DI Dr. Friedrich Bouvier, Günther Dembski und Dr. Erik Hilzensauer (von li. nach re.) © Prok. Ing. Hilzensauer

Dr. Hilzensauer bei der Überreichung der Medaille. © Prok. Ing. Hilzensauer

Günther Dembski bei der Feier am 17. Mai 2008. © Prok.Ing. Hilzensauer

Im Rahmen des Festaktes zum 10-jährigen Bestehen des Öblarner Bergbauvereines am 17. Mai 2008 wurde Herr Günther Dembski mit der Medaille für Verdienste um den Denkmalschutz ausgezeichnet.

Ab der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde „in der Walchen“ bei Öblarn nach Kupfer und Silber geschürft. Nach dem Erwerb durch den Vordernberger Radmeister Hans Adam Stampfer (von Walchenberg) im Jahre 1666 erlangte das Kupferbergwerk schließlich überregionale Bedeutung. Im Zuge dieser Entwicklung kam es zur Errichtung der meisten heute noch sichtbaren Öfen und Werksanlagen. Nach dem Niedergang des Bergbaues im 19. und 20. Jahrhundert setzte schließlich der Verfall des Werkes ein. Dieser konnte erst durch Günther Dembski und sein Engagement aufgehalten werden.

Günther Dembskis selbstlosen Einsatz ist es letztlich zu verdanken, dass die verschütteten Schmelz- und Schwefelöfen, der Thaddäus-Stollen, sowie der Silbertreibherd und das Stampferhaus freigelegt und in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt soweit gesichert werden konnten, dass sie heute als montanhistorischer Lehrpfad der Öffentlichkeit wieder zugänglich und damit „erlebbar“ sind. Dieser so genannte „Kupferweg“ war 2007 daher auch eines jener Denkmäler, die das Landeskonservatorat für Steiermark am Tag des offenen Denkmals präsentierte.

Gleich nach dem Festvortrag, der von Dr. Erik Hilzensauer aus dem Landeskonservatorat für Steiermark bestritten wurde, ersuchte dieser Günther Dembski aufs Podium zu kommen. Nach einer Laudatio durch den ebenfalls anwesenden Landeskonservator i.R., Herrn HR DI Dr. Friedrich Bouvier, überreichte Dr. Hilzensauer dann, im Namen von Frau Ministerin Claudia Schmied, die Medaille.

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