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/ Kärnten
Der Weg in den Süden Alpenüberquerung durch das Loibltal von der Römerzeit bis in die Neuzeit
Angebot: Themenwanderung bis zum Loiblpass
Führung: Dr. Manfred Fuchs
Treffpunkt: Loiblpass-Straße, Parkplatz "Kleiner Loibl" vor der Abzweigung ins Bodental, 11 Uhr
Der Weg vom und in den Süden über den steil aufragenden Karawanken - Gebirgszug war zu allen Zeiten beschwerlich und bis in die frühe Neuzeit im Winter fast unmöglich. Römische Votivinschriften berichten aus dieser gefahrvollen Zeit. Erst 1728, anlässlich der Reise von Karl VI., wurde die bis dahin schmale Straße als wichtige Verbindung nach Triest zu einer „Hauptkommerzialstraße“ ausgebaut. Die Stände Krains errichteten zur Erinnerung daran zwei Obelisken (Laibacher Steinmetz Alois Bombasi) am Passübergang. Die gefährliche Passstraße wurde im 20. Jahrhundert durch den Loibltunnel entschärft. Der Baubeginn erfolgte 1943. Die zum Tunnelausbau für die manuellen Arbeiten benötigten Arbeitskräfte wurden aus dem Konzentrationslager Mauthausen in das neu errichtete „KZ Loibl Nord“ überstellt, dessen bauliche Spuren noch deutlich sichtbar sind.
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