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/ Kärnten
„Walische“ und Wiener in Klagenfurt
Angebot: Begrüßung zum Tag des Denkmals 2008, Vorstellung der restaurierten Maria-Theresien-Statue, Stadtführung
Führungen: Landeskonservator Prof. Dr. Hubmann, Dr. Albrecht Wendel
Treffpunkt: Klagenfurt, Neuer Platz, Maria-Theresien-Statue, 9.30 Uhr
Das Klagenfurter Stadtbild wurde seit Jahrhunderten von zugewanderten Künstlern und Handwerkern und zugekauften Kunstimporten geprägt: Im 16. Jahrhundert planten und bauten Baumeister wie de Lalio aus Lugano und Verda aus Gandria die Befestigungsanlage, nach Sprengung des Festungsgürtels 1809/ 10 durch die Franzosen erhielten Cargnelutti aus Gemona und Venchiarutti aus Osoppo zahlreiche Aufträge zur Bebauung der eingeebneten Wallanlagen und zugeschütteten Stadtgräben. Im 19. Jahrhundert prägte das Vorbild der Wiener Ringstraße neben zahlreichen anderen Städten der Monarchie auch Klagenfurt: das auf dem damaligen Hauptplatz aufgestellte bronzene Marien-Theresien-Denkmal aus der k. k. Erzgießerei in Wien steht beispielhaft für eine florierende Denkmalindustrie, die mit ihren Erzeugnissen das gesamte Reich belieferte.
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