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2.200 Besucherinnen und Besucher in der Steiermark

Graz, Kavernen.

Neugierig, aber auch´skeptisch waren vor allem die Blicke der jungen Besucher.

Graz, Kavernen.

Landeskonservator Bouvier eröffnete den Denkmaltag in den unterirdischen Kavernen von Graz.

Graz, Kavernen.

Über 10 Meter ging es in die Tiefen des Kellers.

Graz, Kavernen

Im Erdgeschoß der ehemaligen Weindepot-Keller war eine Fotoausstellung zu besichtigen.

Graz, Kavernen

Landeskonservator Bouvier und das Team der Firma Schäffer, Pächter der Kelleranlagen.

Dr. Ulla Steinklauber mit einer Gruppe bei der archäologischen Wanderung zur Ausgrabungsstätte der spätrömischen Höhensiedlung in der Knallwand, Ramsau. © Mirsch

Im Gasthof Burgstaller wurden dem interessierten Publikum Grabungsfunde präsentiert. © Mirsch

Daniel Modl bei der Erklärung über die Hintergründe der urgeschichtlichen Wegtrassen. © Mirsch

Dr. Bernhard Schrettle präsentiert Schautafeln zur römischen Villa und einige Grabungsfunde. © Mirsch

Öblarn, Walchental

Die Altbürgermeisterin führt eine Gruppe beim Silbertreibherd.

Öblarn, Walchental

Mag. Edegger vom Bergbauverein Öblarn mit Besucherinnen und Besuchern beim Schwefelofen.

Öblarn, Walchental

Gruppe bei Führung vor dem Schwefelofen.

Öblarn, Walchental

Führung durch den Thaddäusstollen.

Rohrmoos-Obertal-Nickelmuseum

Führung durch das Nickelmuseum.

Im vollen Turnsaal der Volksschule Kainach bei Voitsberg hielt Prof. Dr. Lasnik bereits am Freitag, dem 21. September einen interessanten Vortrag über unbekannte Kostbarkeiten in der Region.

Bei der Ruine Hauenstein wurde nach der Führung auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Führung durch die Ruine Hauenstein.

Göß, Krypta

Dr. Weidenhoffer bei der Führung in der Gösser Krypta.

Göß

Dachstuhlführung in Göß mit Herrn Reinwald vor begeistertem Publikum.

In der Volksschule Eichberg staunen die Kinder über mitgebrachte Fundstücke aus der Römerzeit. © Haupt

Foto: Puhm

Dr. Puhm beim Vortrag über römische Ausgrabungen im Gasthof Höller in Lebing, Gemeinde Eichberg.

Foto: Puhm

Im Anschluss an den Vortrag in Lebing ging eine kleine Gruppe noch zum Auffindungsort der Grabstele.

Folder Steiermark


Vorab ein herzliches Dankeschön an alle Freiwilligen vor Ort, die einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung ermöglicht haben. Das Publikum zeigte sich von den Sehenswürdigkeiten durchwegs beeindruckt.

Als Besuchermagnet haben sich in Graz unterirdischen Kavernen erwiesen. Viele Grazerinnen und Grazer wagten sich in die Tiefe und staunten über die ausgedehnten und kaum bekannten Bier- und Weindepots des 19. Jahrhunderts. Auch in Öblarn zeigten sich die Verantwortlichen hochzufrieden über den regen und interessierten Besuch. In Gallmannsegg wurde die Ruine Hauenstein erstmals seit 400 Jahren in voller Pracht (ausgerüstet, freigeholzt, gemäht) präsentiert. Ein eigens geschaffener Parkplatz stand den Gästen zur Verfügung, die auf der Burg auch kulinarisch und musikalisch verwöhnt wurden. Bereits am Freitag erklommen rund 100 Schülerinnen und Schüler die Burgruine im Rahmen des „Schulentages“. In Ulrichsberg war man erfreut und sogar ein wenig verwundert über die vielen, auch ausländischen Gäste, die beinahe alle in die Tiefen der Zisterne hinabstiegen. In Rohrmoos-Obertal verband man den Denkmaltag mit einem Herbstfest in den Knappenhütten. Es fanden sich viele Einheimische ein, die sich bei den Führungen durch Museum und Stollen überzeugen konnten, dass die Errichtung des Nickelmuseums vor wenigen Jahren eine gute und sinnvolle Idee war. Der dem ehemaligen Stift Göß in Leoben gewidmete Programmpunkt stieß ebenfalls auf großes Interesse, so dass zu den geplanten Führungen noch weitere durchgeführt wurden. Als zusätzliche Attraktion konnte der Dachstuhl, der zu den größten erhaltenen Dachstühlen aus dem Mittelalter in der Steiermark zählt, bestiegen werden. Nach Bad Aussee und in die Ramsau fanden besonders an Archäologie Interessierte ihren Weg, die bei den kompetenten Fachführungen voll auf ihre Rechnung kamen. Das südsteirische Rannersdorf war bereits freitags Ziel mehrerer Schulklassen und auch am Denkmaltag selbst staunten Viele über die ausgedehnte römische Villenanlage. In Eichberg vermittelten zwei Archäologinnen für die gesamte Volksschule am Freitag Wissenswertes über die Römerzeit in der Oststeiermark, am Sonntag selbst wurden in einem Vortrag vor zahlreichem Publikum die Ergebnisse der Ausgrabungen präsentiert und über römischen Totenkult gesprochen, anschließend ging man gemeinsam zur Grabungsstelle, wo in den vergangenen Jahren eine römische Grabstele aufgefunden wurde.

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