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/ Wien

21 Knochen lesen

Sonderausstellung 10-18 Uhr,

1120, Längenfeldgasse 13-15, Volkshochschule Meidling

keine Anmeldung nötig

Die Stadtarchäologie Wien stellt in einer Sonderausstellung die hohe kulturelle Bedeutung von bioarchäologischem Fundgut dar, das sorgsam wissenschaftlich untersucht wird. Vor allem zu Werkzeugen verarbeitete Tierknochen erzählen faszinierende Details von den Lebensbedingungen der Menschheit im Laufe der Jahrtausende.

Es gibt kaum eine Ausgrabung, auf der keine Tierknochen gefunden werden.

Die auf den ersten Blick oft unansehnlichen Skelettteile stellen jedoch eine wichtige historische Informationsquelle dar.

Wie wird mit diesem bioarchäologischen Fundgut umgegangen? Welche Aussagen können ihm entlockt werden? Welche kulturelle Bedeutung hat das Material? Welche Gegenstände wurden im Lauf der Jahrtausende aus Bein angefertigt? Diesen und anderen Fragen wird in der Ausstellung „Knochen lesen" nachgegangen.

Die Wissenschaft von den Tierknochen hat viel mit dem Leben zu tun, auch wenn sie sich vordergründig mit dessen Überresten beschäftigt. Die Funde aus der Vergangenheit erzählen viel über Tiere, ihre Lebensbedingungen und ihre Beziehung zu den Menschen. „Knochen lesen" beschreibt den Weg der Tierreste von der Ausgrabung bis hin zur wissenschaftlichen Erkenntnis.

Der kulturgeschichtliche Teil der Ausstellung widmet sich der Vielseitigkeit und Faszination des Materials Bein. Tierknochen, Geweih, Hörner und Zähne sind Rohstoffe, auf die man lange nicht verzichten konnte. Heute werden Tierknochen nur noch selten verarbeitet. Ihre Rolle haben Kunststoffe übernommen.



Das Bundesdenkmalamt bedankt sich sehr herzlich für die freundliche Unterstützung bei

der Leiterin der Stadtarchäologie Wien, Frau Mag. Karin Fischer Ausserer und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtarchäologie Wien (MA 7)
der Volkshochschule Meidling

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