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Museumswerft Korneuburg
Die Werft Korneuburg wurde 1849 von der Ersten Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft gegründet. 1919-1924 hat man die Anlage nach Plänen des Architekten Alexander Popp erweitert, wobei auch die noch heute bestehende 49 Wohneinheiten umfassende Werkskolonie entstand. Während des 2. Weltkriegs erfolgte ein weiterer Ausbau, hier arbeiteten bis zu 1700 Beschäftigte auf einem Gelände von 200 000 qm. In der Nachkriegszeit entstanden unter anderem Güterkähne und Seelleichter für die sowjetische Donauschifffahrt. Der ab 1959 als „Schiffswerft Korneuburg“ bezeichnete Betrieb baute aber auch Hochseeschiffe für Kunden aus Übersee. Als letzter großer Auftrag wurden für die Stadt Wien Schulschiffe produziert. Die 1993 stillgelegte Werft wird heute unter anderen vom Verein „Freunde historischer Schiffe“ genützt, der hier historische Wasserfahrzeuge betreut.
Am 17. 9. um 14.00, 15.00, 16.00 Uhr: Führungen durch die Museumswerft mit Besichtigung des Güterkahns 10065, des Eisbrechers Arthur Kaspar sowie anderer Schiffe.
Hinfahrt von Wien mit historischem Schiff möglich.
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