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Die Mühlen von Rechnitz

Führung und Wanderung zu den historischen Mühlen im Naturpark Geschriebenstein am "Tag des Denkmals"

Insgesamt nicht weniger als zwölf Mühlen gab es im Laufe der Jahrhunderte in Rechnitz. Da der "Mühlbach" (Rechnitzbach) nur ein kleines fließendes Gewässer ist und Wasser bis ins 20. Jahrhundert Voraussetzung für den Betrieb einer Mühle war, sah man sich gezwungen, mehrere kleine Mühlen zu bauen.  Der Rechnitzbach wurde mehrmals aufgestaut, um den Wasserdruck auf das Mühlrad zu erhöhen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die Umstellung auf elektromotorischen Antrieb.

Als eine der letzten Mühlen erinnert die in den vergangenen Jahren vom Eigentümer in mühevoller Kleinarbeit teilweise sanierte "Fleckmühle" mit dem im Jahr 1999 rekonstruierten Mühlrad an die lange Tradition der Rechnitzer Mühlen. Sie war die fünfte von den 12 Mühlen entlang des Faludibaches. Am Ende des 15. Jahrhunderts in den Türkenkriegen zerstört, wurde die Mühle am Anfang des 16. Jahhunderts wieder aufgebaut. Ein geschnitztes Portal weist auf die Entstehung der Radkammer im Jahr 1624 hin. Der Besitzer, Herr Taschek, wird am 17.9. persönlich vor Ort den historischen Mühlenbetrieb erklären.

Mit der Reichermühle am Beginn des Faluditals hat sich ein weiteres Mühlengebäude erhalten, das mittlerweile unter Denkmalschutz steht und zuletzt als Vinothek umgebaut wurde. Hier besteht am 17.9. die Möglichkeit einer Weinverkostung.

Der "Tag des Denkmals" bietet die Möglichkeit, innerhalb des idyllischen und lehrreichen Naturwanderweges die Mühlengebäude zu besichtigen und die historischen Bauwerke als Teil der Kulturlandschaft zu erleben.

Treffpunkt: Sonntag, 17.9. 2006, 14.00, Rechnitz, Taschekmühle (ehem. Fleckmühle) in der Faludigasse - vom Ort aus beschildert.



  

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