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/ Tirol

Fieberbrunn, Pfarrkirche hll. Primus und Felizian

Fieberbrunn, Gewölbedetail

Fieberbrunn, Gewölbedetail

Der Name Fieberbrunn kommt von der am Kirchhügel entspringenden Schwefelquelle, die der Legende nach bereits von der Tiroler Landesfürstin Margarethe Maultasch besucht und seit dem 15. Jahrhundert immer wieder von Kranken benutzt wurde. Das Wasser galt als besonders geeignet für Gichtleidende, gegen Wassersucht, Blutarmut und Fieber im Allgemeinen.

Für die aus dem 18. Jahrhundert stammende, den Heiligen Primus und Felizian geweihte Kirche schuf Wolfram Köberl 1982 / 83 fünf Deckenfresken, die sowohl die Heilkraft des örtlichen Schwefelbrunnens, als auch die Kraft des Wassers an sich symbolisieren.
Im Presbyterium steht der Gnadenbrunnen (mit den beiden Kirchenpatronen und zahlreichen anderen Heiligen), dem die Kranken entgegeneilen. Das kleine Gemälde vor dem Triumphbogen stellt die Samariterin am Jakobsbrunnen dar, die übrigen Fresken an der Langhausdecke zeigen die Taufe Jesu im Jordan, Moses schlägt Wasser aus dem Felsen und schließlich den Geist Gottes, der über den Wassern schwebt.


Führungen durch die Pfarrkirche um 11.30 und 14.30 mit Landeskonservator Dr. Franz Caramelle

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