Zur Navigation springen |Zum Inhalt springen
 
 

Lustenau - Museum RheinschauenDas Jahrhundertwerk der Rheinregulierung

Rheinbrücke

Rheinbrücke © Museum Rheinschauen

...an der Dornbirner Ach

...an der Dornbirner Ach © Museum Rheinschauen

Brücke über die Dornbirner Ach

Brücke über die Dornbirner Ach  © Museum Rheinschauen

Lageplan

Anfahrt zum Museum Rheinschauen © Museum Rheinschauen

Die "Internationale Rheinregulierung" (IRR) wurde durch den Staatsvertrag von 1892 zwischen Österreich und der Schweiz ins Leben gerufen und bildet die Grundlage für die Regulierung des Rheinlaufs zwischen der Illmündung und dem Bodensee, der sogenannten Internationalen Rheinstrecke.
Am 17. Sept. von von 13 bis 17 Uhr geöffnet, Führungen durch Dr. Leipold-Schneider


 

Dieses große Gemeinschaftswerk ist heute noch nicht abgeschlossen, denn nach dem Bau der beiden Durchstiche und dem Umbau des Mittelgerinnes bleibt noch die Fertigstellung der Mündungsbauwerke. Der Unterhalt des Rheinbettes wird jedoch Daueraufgabe bleiben. 

Zum Museum:
Am nördlichen Ende von Lustenau, im seit 1892 eingerichteten Werkhofgelände mit Schreinerei, Schlosserei, Bahnremise und Werkhallen befindet sich das 1997 eröffnete, aus einer Jubiläumsausstellung 1992 herausgewachsene, Museum.
In Halle 1 wird die besonders im vergangenen Jahrhundert von verheerenden Überschwemmungen geprägte Geschichte des Rheintals dargestellt, die zum Abschluss eines schweizerisch-österreichischen Staatsvertrages zur umfassenden Regulierung des Alpenrheins im Jahre 1892 führte. Die Ausstellung zeigt Objekte der Internationalen Rheinregulierung, die die Bauarbeiten seither durchführt. Thematisiert werden Ursachen und Ausdehnung der „Rheinnot“, der sich über einen Zeitraum von 70 Jahren erstreckende Weg zum Staatsvertrag, technische, wirtschaftliche und soziale Aspekte der Baumaßnahmen bis ins beginnende 20. Jahrhundert.
Schwerpunkt der Ausstellung in der Remise bildet die Bautechnik, insbesondere die seit dem 19. Jahrhundert eingerichtete Materialbahn, die heute noch auf einem 30 km langen Streckennetz unterwegs ist. Sie transportiert noch heute Baumaterialien, darüber hinaus seit 1992 während der Sommermonate Passagiere für Besichtigungsfahrten zur Mündung des Alpenrheins bzw. rheinaufwärts zum Steinbruch, der Material für die Mündungsvorstreckungsarbeiten in den Bodensee liefert.

Druckersymbol Druckversion