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Heeresgeschichtliches Museum
Der Zweite Weltkrieg hinterließ zahlreiche Städte als Trümmerfelder. Wien war dabei keine Ausnahme. Viele Gebäude und Kulturdenkmäler lagen im Frühling 1945 in Schutt und Asche. Auch der älteste Museumsbau der Stadt - das heutige Heeresgeschichtliche Museum - war durch Bombentreffer schwer beschädigt.
Plünderungen verschärften die Lage zusätzlich. Der Wiederaufbau schien fragwürdig. Im Staatsvertragsjahr 1955 war es aber dann so weit: Wie Phönix aus der Asche war wieder ein Museum entstanden, das seither, auf einzigartige Weise, Österreich im Spiegel der Zeit beleuchtet. Ursprünglich erbaut wurde das Museum in den Jahren 1850 bis 1856 nach den Plänen von Ludwig Förster und Theophil Hansen. Maurisch byzantinisch und neugotisch sind die vorherrschenden Stilrichtungen dieses prachtvollen Historismusgebäudes. In fünf großen Abschnitten wird darin heute die Geschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 und das Schicksal Österreichs nach dem Zerfall der Monarchie bis 1945 gezeigt. Dabei steht die Ereignisgeschichte im Vordergrund.
Bauzeit : 1850-1856
Architekt : Ludwig Förster und Theophil Hansen
Wiederaufbau: 1945 bis 1955
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