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Kapelle St. Bartlmä in Innsbruck, Wilten
Das Bartholomäuskirchlein, ältestes sakrales Baudenkmal auf Innsbrucker Boden (2. Hälfte 13. Jh.), wurde beim 12. Angriff auf Innsbruck am 15.12.1944 durch einen Volltreffer gänzlich zerstört.
Aus den Trümmern konnten zwei Freskenfragmente (Hll. Apostel und Johannes d. Ev., heute im Stiftsmuseum), Bruchstücke des Schlusssteins mit dem Stifterwappen des Jakob Trapp sowie die Porträtköpfe dieses Ritters, seiner Frau Barbara von Matsch, des Abtes Lösch und des unbekannten Baumeisters geborgen werden.
St. Barthlmä wurde zwischen 1981 und 1982 mit der Hilfe des Stiftes Wilten und des eigens für dieses Bauvorhaben gegründeten „Kuratoriums zur Wiederherstellung von St. Barthlmä“ wieder aufgebaut. Das Bundesdenkmalamt war dabei in beratender Funktion tätig. Als Bauleiter konnte Herbert Thurner gewonnen werden, der unter Zuhilfenahme sämtlicher früherer Beschreibungen, Planunterlagen, alter Ansichten und Fotografien einen genauen Rekonstruktionsplan erstellte. Die aus den Trümmern geborgenen Schlusssteine und Konsolenköpfe konnten so wieder an ihrem ursprünglichen Platz im Neubau integriert werden. Die zwei geborgenen Freskofragmente der nicht mehr rekonstruierbaren Wandmalereien befinden sich heute im Stiftsmuseum.
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