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/ WIEN

1030 Wien, Rennweg 8-10,
Salesianerinnenkirche und -kloster

Das Kloster und die Kirche der Salesianerinnen wurde 1717 von Kaiserin Amalie Wilhelmine gestiftet.

Der auch als Witwensitz von der Kaiserin bewohnte Bau der heute teilweise von der Universität für Musik und darstellende Kunst genutzt wird wurde 1717-1730 nach den Plänen des Architekten Donato Felice d`Allio, dem späteren Stiftsbaumeister von Klosterneuburg, errichtet. Die gesamte, mehrere Höfe und die Kirche umfassende Anlage zählt zu den bedeutendsten barocken Ensembles in Österreich. In den letzten Jahren wurden zuerst im Bereich der Kirche umfassende Restaurierungsarbeiten vorgenommen die auch die bedeutenden 1727 von dem Venezianer Antonio Pellegrini geschaffenen Gewölbemalereien umfassten. Für die ihrer Bedeutung adäquate Erhaltung der Klosterlage war es schließlich von eminenter Bedeutung, dass es nach jahrelangen Bemühungen endlich gelang einen neuen Nutzer für wesentliche Bereiche des Klosters in der Universität für Musik und darstellende Kunst zu finden. Im Rahmen des Europäischen Tages des Denkmalschutzes ist es nun erstmals möglich nicht nur die Kirche sondern auch den zuletzt instandgesetzten sog. Witwentrakt des Klosters zu besichtigen.

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