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Windmühle,PodersdorfPodersdorf am See,am südlichen Ortsende gelegen
Über die Erbauungszeit der Podersdorfer Windmühle gibt es keine genauen Angaben.
Ursprünglich befand sich im 18. Jh. an dieser Stelle eine hölzerne Bachmühle. Vermutlich Anfang des 19. Jh. wurde das 10 m hohe Bauwerk mit Mauerstärke von 60 cm bis 1 m und dem inneren Triebwerk aus Holzkonstruktionen nach dem Typus Holländischer Windmühlen errichtet. Nach der anfänglichen Verwendung als Schrotmühle fand um 1880 die technische Umgestaltung für eine Mahlmühle statt. Der Mühlenbetrieb mußte nach Sturmschäden 1924 eingestellt werden.
In den Jahren 1975 bis 1978 erfolgte eine grundlegende Sanierung. Nach über 25 Jahren ist nunmehr wieder eine Instandsetzung und Restaurierung erforderlich. So konnte 2001 bereits die Dachdeckung mit Holzschindeln erneuert werden.
Podersdorf besitzt die letzte Windmühle im Seewinkel, an der noch anschaulich der ehemalige Arbeitsablauf demonstriert werden kann. Eine weitere Windmühle dieser Bauweise existiert sonst nur mehr im niederösterreichischen Retz, sodaß es sich hier um ein seltenes technikgeschichtliches Dokument eine ehemals bedeutenden Wirtschaftszweiges Österreichs handelt.
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