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Die Kultur der Prävention
Ein Informations- und Präventionsfolder zum Schutz vor Kulturgutdelikten
Fachbereich Skulptur

Restauratorin Dr. Sara Giuliani bei der Retusche eines gotischen Kruzifix.

Der dem Hl. Korbinian geweihte spätgotische Flügelaltar aus Assling in Osttirol wurde 2010 in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Galerie Belvedere restauriert. Erstmals gelang es, die seit dem 2. Weltkrieg in Europa verteilten Bestandteile wieder zusammen zu führen.

Figur des Heiligen Florian aus der Wiener Paulaner Kirche.

Detail von einer der zahlreichen überaus prunkvoll gestalteten Bürotüren im ehemaligen Wiener Stadtpalais des Prinzen Eugen (heute Bundesministerium für Finanzen, Himmelpfortgasse 8), die mit hohem Aufwand restauriert wurden.
Das Arbeitsspektrum des Fachbereichs Skulptur reicht von gefassten Altar- und Kirchenausstattungen über profane Holzschnitzarbeiten bis hin zu gefassten Zierrahmen. Neben der konservatorisch- und restauratorischen Bearbeitung liegt vor allem die Erforschung des Fassungsaufbaus und der historischen Überarbeitungsspuren im Fokus der wissenschaftlichen Bearbeitung. Durch das Wissen um die verwendeten Materialien oder Technologien lassen sich z.B. Objekte chronologisch oder geographisch zuordnen. Um den materiellen Erhalt der polychromen Fassungen zu gewährleisten, ist auch fallweise eine Abnahme von rezenten Farbfassungen durchzuführen. Neben umfangreichen materialkundlichen und technologischen Untersuchungen führen die Restaurierwerkstätten vorwiegend Probe- und Musterarbeiten durch, welche die Grundlage für weiterführende Arbeiten bilden.
Aktuelle Arbeiten:
2012: Befundung der Türen des Gurker Domes
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