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Der Tag des Denkmals 2009 im Burgenland

Segnung der Nepomukkapelle in Müllendorf

Dechant Jestl, Pfarrer von Mariasdorf, bei der Führung

Frau Mag. Pötschner mit Besuchern in Mariasdorf

Führung in Mariasdorf mit der anwesenden Restauratorin
Den zehn heuer im Burgenland angebotenen Objekten zum Thema "Innovation und Kreativität" wurde großteils beachtliches Interesse entgegengebracht.
Der Schwerpunkt lag heuer naturgemäß in Eisenstadt und am Jahresregenten Joseph Haydn, der an verschiedenen Orten der Stadt mit zusammenhängenden Ausstellungen ausführlich geehrt wird. Da das Landeskonservatorat hier in der Vorbereitungsphase involviert war und sich dadurch auch interessante Restaurierungen ergaben, wie die Rekonstruktion der Raumfassung des Schlafzimmers im Haydnhaus, wurde am Tag des Denkmals die Gelegenheit zu Gratisführungen gegeben. Etwa 100 Personen nutzten dieses spezielle Angebot.
Aber auch die anderen Veranstaltungsorte konnten teils außergewöhnliche Besucherzahlen verbuchen. Im Landtechnikmuseum etwa fanden sich ebenfalls um die 100 Interessierte ein und ließen sich von den Gerätschaften aus vergangenen Zeiten begeistern. Die größte Burgruine des Landes, Landsee, konnte sogar 150 Besucher verbuchen.
Der Abschluss einer bemerkenswerten Restaurierung der barocken Nepomukkapelle in Müllendorf wurde ebenfalls zum Anlass genommen, eine Präsentation am Tag des Denkmals vorzunehmen. Da es gelang, diesen Tag mit der feierlichen Segnung der Kapelle zu verbinden, fanden sich um die 400 Gäste ein, von denen viele auch die Gelegenheit nutzten, mehr zur Geschichte und Restaurierung der Kapelle zu erfahren sowie eine anschauliche Power-Point-Präsentation zu Freilegung der Originalfassung des großartigen Nepomukaltares durch den Restaurator selbst zu erhalten.
Eine große Restaurierkampagne in der bedeutenden r.k. Pfarrkirche Mariasdorf bot schließlich die Gelegenheit, auch die Geschichte der Denkmalpflege im 19. Jahrhundert kennenzulernen und Einblicke in die aktuelle Restaurierung der Majolikaeinrichtung zu erhalten.
Ein herzliches Dankeschön vor allem den zahlreichen außeramtlichen Mitarbeitern, die sich bereit erklärten, Vorarbeiten und Führungen zu übernehmen und dadurch die Austragung des Tages des Denkmals in diesem Umfang zu ermöglichen.
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