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Der Tag des Denkmals in der Steiermark

Der kühne, zeichenhafte Schutzbau überspannt den römischen Grabstein. Die Bevölkerung weiß es zu schätzen..

Der Besuch der historischen Gewächshäuser fand großes Interesse am Tag des Denkmals 2009.

Der steirische Landeskonservator HR Dr. Brugger überreicht HR DI Dr. Bouvier das "Denkmal heute" Heft.

Theodor Scheifinger erklärt den Dachstuhl der eh. Stiftskirche

Archäologie zum Angreifen.

Bub, dreieinhalb Monate "liest" "Denkmal heute".

Im Gedenk-Jahr des Steirischen Prinzen zählte natürlich auch sein ehemaliges Wohnhaus, das Palais Meran in Graz, zu den gezeigten Attraktionen.

Der Eigentümer Mag. Ecker-Eckhofen führt durch das Kraftwerk der Julius Meinl Mühlenanlage in Donnersdorf.

Großes Ínteresse fanden die aufgelegten Informationen des Bundesdenkmalmtes.

Kunsteislaufvorführung für die Interessierten in der Kunsteishalle Liebenau.
An sechzehn Standorten in Graz und im Land Steiermark widmete sich das Landeskonservatorat für Steiermark am diesjährigen Tag des Denkmals (27. September 2009) dem Thema „Kreativität und Innovation“.
Eisenarchitektur des 19. Jahrhunderts am Beispiel der Alten Glashäuser im Botanischen Garten in Graz wurde dabei ebenso vorgestellt wie die moderne Architektur über einem Römerstein in Lebing, das Palais Meran in Graz, Stadtpalais des „Steirischen Prinzen“ Erzherzog Johann, die in den 1960er Jahren errichtete Kunsteishalle in Graz-Liebenau und die Lehrfrischhütte in Vordernberg, wo zum Schauschmieden geladen wurde.
Bei den Führungen durch die Mühlenanlage in Donnersdorf kamen Hunderte Besucherinnen und Besucher. Nur Wenigen war bekannt, dass sich Julius Meinl II hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Müller versuchte. Das Anwesen, bestehend aus Mühle, Kraftwerk, Säge, Wohnhäusern und Wirtschaftsgebäuden war der Publikumsmagnet im Süden des Landes. Ein weiterer großer Anziehungspunkt war der einzige gotische Dachstuhl in der ehemalige Stiftskirche in Neuberg an der Mürz, als größter, noch bestehender Holzdachstuhl Österreichs, Hunderte Personen zeigten sich begeistert von dieser Meisterleistung mittelalterlicher Ingenieursbaukunst. In Krems bei Voitsberg war eine Wanderung auf den Spuren Erzherzog Johanns möglich, der ein ehemaliges Eisenblechwerk erworben hatte und zu einem modernen Blechwalzwerk umgestalten ließ. Dass inmitten des SOS Kinderdorfes ein stattlicher römischer Gutshof stand, erführen die Besucherinnen und Besucher in Kleinstübing, in Ratschendorf staunten sie über die dortigen norisch-pannonischen Hügelgräberfelder. In der Obersteiermark war ein Stück Geschichte neu zu entdecken, die Kirchenruine St. Jakob auf einer Altburgstelle. Wenige Kilometer entfernt in St. Georgen bei Neumarkt wartete eine weitere Kirchenruine, mit der Besonderheit verbauter Römersteine. Das Südbahnmuseum am Semmering und die Fahrt mit dem Schienbus „Roter Blitz“ von Graz zum Technischen Eisenbahnmuseum TEML in Lieboch rundeten das Angebot in der Steiermark ab.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen beteiligten Partnereinrichtungen, die mit ihrer Arbeit den Erfolg des heurigen Denkmaltages ermöglicht haben!
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