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Stift Kremsmünster, Fischkalter
Stündlich Führungen zu den Kremsmünsterer Wasserspielen.
Der legendarischen Überlieferung nach wurde Stift Kremsmünster bei einer Quelle gegründet, in deren Nähe der Sohn des Herzogs Tassilo III. den Tod fand. Nicht ganz zufällig wird diese Quelle daher „Ursprung“ genannt. Die Pflege der Quellen erfuhr seit dem 16. Jahrhundert besondere Beachtung, die sich in der Denkmalarchitektur des Gunterteiches von 1605 am Ursprung und des großen Fischbehälters von Carlone und Prandtauer von 1690 beziehungsweise von 1720 niederschlägt. Zusätzlich versorgte Carlone bei seinem Neubau von Konvent und Abteitrakt die Gebäude bis zum ersten Stock mit ständig fließenden Brunnen, die in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten sind. Besonders spektakulär war der vergoldete Tischbrunnen des Abtes Ehrenbert III., der auf der äbtlichen Tafel im Kaisersaal wasserspeiende Delphine auf dem Tisch zeigte.
Alle genannten Wasserdenkmale sind im Rahmen des Tags des offenen Denkmals stündlich zugänglich.
Information: P. Claudius Wintz, 0 75 83/ 52 75/ 1 50.
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