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Die Kultur der Prävention
Ein Informations- und Präventionsfolder zum Schutz vor Kulturgutdelikten
Altstadt von Graz

Landhaus Arkadenhof

Palais Attems, barocke Hoffassade, Detail, Grotesken

"Kalbernes Viertel", Franziskanerkirche, Hauptplatz, Blick von Westen, Luftansicht

Hauptplatz 9-11, "Luegg-Haus", Ende 17. Jh.

Mariahilferkirche, Barockfassade
Graz hat im Vergleich zu anderen Städten Europas in vergleichbarer Größe seine städtebauliche Struktur und reiche, in Jahrhunderten entwickelte Bausubstanz einschließlich der Dachlandschaft erstaunlich gut erhalten.
Die enge Verbundenheit der seit dem Mittelalter um den Schlossberg gewachsenen Stadt mit dem sie durchschneidenden Fluss Mur und die markante topographische Situation am Südrand der Alpen bestimmen das Bild der Stadt. Durch den großzügigen Ausbau als Festung erhielt Graz für Jahrhunderte seine politische und ebenso wichtige kulturelle Bedeutung als Residenzstadt ab 1440. Jede Stilphase von der Gotik über die Renaissance, den Barock bis hin zum Historismus und zur Moderne ist mit charakteristischen Gruppen von Baudenkmalen vertreten, die – einander ergänzend – sich zu einem geschlossenen Gesamtbild zusammenfügen.
Seit der weitgehenden Schleifung der Festung als Folge der napoleonischen Kriege – der Uhrturm konnte von den Grazer Bürgern freigekauft werden – hat Graz vor allem eine ausgeprägte großräumig-regionale sowie kulturell ausstrahlende Bedeutung, konnte sich aber dennoch seine Charakteristik bewahren.
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