Themen
Aktuelles
Die Kultur der Prävention
Ein Informations- und Präventionsfolder zum Schutz vor Kulturgutdelikten
Antiesenhofen: Rettung des Kapellenaltars der Pfarrkirche
Denkmalpflegepreis des Landes Oberösterreich 2006 für Kirchenpfleger Ing. Herbert Bitter und die röm.-kath. Pfarre Antiesenhofen

Antiesenhofen, Kapellenaltar aus Stuckmarmor nach Sanierung

Der Kapellenaltar der Pfarrkirche Antiesenhofen vor der Sanierung. Foto: Bitter
Die vom Kunstreferat der Diözese Linz angebotene und geführte Ausbildung zum „Kirchenpfleger“ trägt reiche Früchte und unterstützt in den oberösterreichischen Pfarren jene Persönlichkeiten, die sich speziell um das kulturelle Erbe der kirchlichen Bau- und Kunstwerke annehmen. In Antiesenhofen ist daraus die Initiative von Ing. Herbert Bitter zur Einleitung der Restaurierung des großartigen Stuckmarmoraltars in der ehemaligen Seitenkapelle der Kirche entstanden. Dieser Rokokoaltar aus der Hand des bekannten Stuckateurs Johann Baptist Modler aus dem Jahre 1761 mit der Figur des Wiesheilands ist durch seine elegante Form und durch den Stuckmarmor, die Glanzstuckfiguren sowie die Vergoldungen von großer Kostbarkeit, geriet aber zuletzt durch die Umwidmung der Kapelle zur Sakristei etwas ins Hintertreffen. Zahlreiche Schäden hatten schon zu Minderungen in der Substanz und im Erscheinungsbild geführt. Das Augenmerk des Kirchenpflegers stand am Beginn einer fachlich hoch qualifizierten Restaurierung, für die er alle kirchlichen, öffentlichen und privaten Geldgeber gewinnen konnte.
Druckversion

