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Pfarrhof Heiligenberg: durch gemeinschaftliche Anstrengung der Bevölkerung adaptiertDenkmalpflegepreis 2007 an die Pfarre Heiligenberg

Die Eternitdeckung am Mansarddach wurde entfernt. Foto: Pfarre Heiligenberg

Das Holzschindeldach krönt die gelungene Sanierung. Foto: Pfarre Heiligenberg

Tatkräftige Mithilfe der Bevölkerung bei der Erhaltung der historischen Böden. Foto: Pfarre Heiligenberg

Holzkastenfenster geben dem Gebäude seine authentische Erscheinung zurück. Foto: Pfarre Heiligenberg

Sorgfältiger Umgang mit historischem Kastenschloss. Foto: Pfarre Heiligenberg

Das spätbarocke Pfarrhofgebäude bildet ein wertvolles, wohlproportioniertes Bauwerk des späten 18. Jahrhunderts, das in einer gemeinschaftlichen Anstrengung der Bevölkerung für Zwecke der Pfarre instand gesetzt und adaptiert wurde.
Dazu gehörte nicht nur die bauliche Sanierung, sondern auch der sorgfältige Umgang mit der überlieferten historischen Bauausstattung wie etwa mit den alten Schiffböden, Türen oder Stuckspiegeldecken, welche die Charakteristik des Objekts ausmachen und erhalten beziehungsweise restauriert wurden.

Ganz besonders herausragend ist es, dass sich die Pfarre dazu entschließen konnte, das markante hohe Mansarddach an Stelle der bestehenden Eternitdeckung wieder in der ursprünglichen Art mit Holzschindeln einzudecken, die für das frühere Erscheinungsbild der historischen Bauten landesweit allgemein einmal sehr bestimmend gewesen sind.
Ebenso ist es gelungen, die einfachen jüngeren Fenster mit ihren ungeteilten Flügeln wieder durch den ursprünglichen Fenstertypus der Holzkastenfenster in guter handwerksgerechter Bauweise auszutauschen. Die traditionelle Bauweise der Fenster mit außen aufschlagenden Außenflügeln, den sogenannten Winterfenstern, sichert einen überzeugenden Gesamteindruck in Übereinstimmung mit dem barocken Erscheinungsbild.

Der kulturelle Wert des Hauses ist durch alle diese Maßnahmen wieder auf das beste sichtbar geworden.

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