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Pfarrkirche Hargelsberg: neugotisches Ensemble vorbildlich restauriert Denkmalpflegepreis 2007 an die Pfarre Hargelsberg

Die neugotische Dekorationsmalerei und die überlieferten Kirchenbänke tragen zur Ensemblewirkung entscheidend bei.

Altar und Ambo aus Kupfer - realisiert von Alfred Haberpointner

Wiederherstellung der farbigen Raumschale

Ausstattung und Einrichtung der Pfarrkirche von Hargelsberg bilden ein bemerkenswertes neugotisches Ensemble, das die puristischen Zeitstürme der 1970er Jahre im Großen und Ganzen überstanden hat und nunmehr bei der letzten Restaurierung wieder im vollen Umfang zur Geltung gebracht wurde.

So war es unbestritten, dass alle überlieferten Bestandteile einschließlich der historischen Kirchenbänke erhalten und sorgfältig restauriert werden sollten.
Eine herausragende zusätzliche Leistung bildete vor allem die Wiederherstellung der farbigen Raumschale des späten 19. Jahrhunderts mit ihren Dekorationsmotiven, die 1972 überstrichen worden war und nunmehr auf der Grundlage von Befunden und alten Ansichten rekonstruiert werden konnte.
In ähnlicher Weise ist es gelungen, die 1972 deponierten aufwändigen neugotischen Schnitzrahmungen wieder in den Kirchenraum zurückzubringen und an die Kreuzwegbilder zurückzuführen.

Durch alle diese Maßnahmen, die über eine bloße Instandsetzung weit hinausgingen, konnte das neugotische Gesamtkunstwerk in einer Einheit und Geschlossenheit wiedergewonnen werden, die der Bedeutung dieser Epoche in der oberösterreichischen Kunstlandschaft gerecht wird.
Besonders bemerkenswert in diesem Gesamtzusammenhang ist auch die angemessene Einfügung der neuen liturgischen Orte durch den Künstler Alfred Haberpointner, der in großem Einverständnis mit der Pfarre im Dialog von Alt und Neu eine vorbildliche Lösung geschaffen hat.

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