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HR Dr. Peter König, Landeskonservator für Niederösterreich 2000 - 2008
HR Dr. Peter König während einer Baubesprechung zu Stift Melk
Verleihung der Ehrenurkunde an HR. Dr. Peter König
„Wir sind dankbar für die fachliche und moralische Unterstützung bei unserem Vorhaben“.
Mit diesen Worten überreichte der Obmann des Kulturvereins Kreisbach am Tag des Denkmals der Schulen HR Dr. Peter König anlässlich seiner Pensionierung die Ehrenurkunde des Vereins „in Würdigung der besonderen Verdienste“.
Vor allem die besonderen Verdienste um die praktische Denkmalpflege nach mehr als 37 Berufsjahren, davon 2000 bis 2008 als Landeskonservator, kennzeichnen die berufliche Laufbahn Peter Königs. Seit seinem Eintritt in das Bundesdenkmalamt 1971 setzte er sich für die Agenden der Baudenkmalpflege im Viertel unter dem Wienerwald und später im Viertel ober dem Wienerwald, dem Mostviertel, ein. Im Zuge der Restaurierungen der Stifte Göttweig, Gaming, Seitenstetten und Melk sowie der Schlösser Atzenbrugg, Pottenbrunn, Plankenstein und Traismauer eignete sich Peter König ein breites Spektrum an Fachwissen und Erfahrung an.
Mit dieser reichen Fachkenntnis ausgestattet, übernahm er im Jahr 2000 die Leitung des Landeskonservatorates für Niederösterreich. Er betreute dabei so anspruchsvolle Restauriervorhaben wie jenes von Schloss Hof oder der Stifte Altenburg und Herzogenburg.
Das Barock, seine Malerei, Skulptur und adelige Wohnkultur bildeten den Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschung des promovierten Kunsthistorikers.
Ein herausragendes Verdienst ist sein langjähriges Mitwirken an der Erstellung der Reihe „Denkmalpflege in Niederösterreich“: als Redaktionsmitglied lenkte er den Fokus einer breiten Öffentlichkeit auf wesentliche Themen der Denkmalpflege und verankerte auf diese Weise die Anliegen von Denkmalschutz und Denkmalpflege in der öffentlichen Wahrnehmung.
Initiativ und mit vollem Einsatz leitete HR Dr. König die Translozierung des Landeskonservatorates aus der Hofburg in Wien zu seinem neuen Standort nach Krems in die Räumlichkeiten der Gozzoburg. Mit Umsicht und aus seiner reichen Berufserfahrung schöpfend begleitete er die dafür vorangegangenen Umbau- und Restaurierungsarbeiten. In der hektischen Zeit des Umzugs meisterte Peter König mit seiner klaren, strukturierten Herangehensweise die Herausforderung der Verlegung eines Amtsbetriebes.
Zuletzt rundeten hohe Ehrungen des Bundes, des Landes Niederösterreich und kirchlicher Institutionen seine Karriere ab.
Es sei ihm an diese Stelle für seine Verdienste um Denkmalpflege und Denkmalschutz in Niederösterreich im Namen aller Mitarbeiter herzlich gedankt.
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