Zur Navigation springen |Zum Inhalt springen
 
 

Jänner

Weppersdorf, Evangelische Pfarrkirche A.B.

Seit jeher hat sich im Burgenland eine starke evangelische Gemeinde etabliert, deren bauliche Zeugnisse einen nicht unerheblichen Anteil im Denkmalbestand des Bundeslandes einnehmen.


Pfarrkirche hl. Petrus

Februar

Pfarrkirche hl. Petrus in St. Peter im Katschtal

Die strategische und wirtschaftliche Bedeutung der über den Katschberg geführten „Unteren Strasse“ als eine der großen mittelalterlichen Transitrouten zwischen Venedig und den süddeutschen Handelsstädten bedingte in diesem Gebiet schon früh territorialpolitisch motivierte Kirchengründungen des Salzburger Erzbistums.


März

Eggenburg, Pfarrkirche hl. Stephanus

Bei der das Stadtbild von Eggenburg stark prägenden dreischiffigen Hallenkirche waren aufgrund des schlechten baulichen Zustandes eine Dachneueindeckung und eine Fassadenrestaurierung notwendig.


April

Turm Nr. 25 "Winfriede" in Linz

Ein maximilianischer Befestigungsturm wird saniert.


Salzburg, Sattlerpanorama, Abb. 1

Mai

Das Sattler-Panorama

Das berühmte Rundgemälde der Stadt Salzburg aus 1825/29 erhält in der Neuen Residenz in einem eigenen Sattler-Museum eine neue Heimstätte.


Gesamtansicht der Bibliothek

Juni

Stift Admont, Stiftsbibliothek Steiermark

Die Stiftsbibliothek in Admont gilt als die größte klösterliche Bibliothek der Welt.


Weerberg, Neue Pfarrkirche Maria Empfängnis

Juli

Pfarrkirche Maria Empfängnis

Die mit ihrer weithin sichtbaren Doppelturmfassade das Hochplateau von Weerberg beherrschende Pfarrkirche Maria Empfängnis wurde 1872 nach Plänen von Josef Vonstadl im neuromanischen Basilika-Stil erbaut und ist mit ihrer dominierenden Außenerscheinung und ihrem reich ausgestatteten Innenraum ein bedeutendes sakrales Baudenkmal des Historismus in Tirol.


Gasthof Kornmesser von Süden nach Restaurierung

August

Gasthaus Kornmesser in Bregenz

Der Bregenzer Barockbaumeister Franz Anton Beer (1688 – 1749) begann 1720 mit dem Bau seines Wohnhauses an der Kornmarktstraße (damals Landstraße). Das Gebäude wurde freistehend, zweigeschossig, mit einer Pilastergliederung mit hoher Kämpferzone und mit zwei Rundbogentoren zur Straße hin erbaut. Das stattliche Wohnhaus diente ab dem Ende des 19. Jahrhunderts als Wirtshaus.


September

ehem. NÖ Landhaus

Der Gebäudekomplex, der bis vor wenigen Jahren als Niederösterreichisches Landhaus diente, ist nicht nur ein Ort, wo wiederholt politische Akte höchster Bedeutung gesetzt wurden (Erbhuldigungen durch die Stände, Ausgangspunkt der Revolution von 1848, Konstituierung der „provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich“ von 1918), sondern er ist einzigartig für Wien durch die hier sichtbare Abfolge aller Baustile des letzten halben Jahrtausends. Von der Spätgotik, über Renaissance, Barock bis hin zum Historismus sind alle Formen vertreten.


Buntglasierter Kachelofen

Oktober

Buntglasierter Kachelofen

Aus Kacheln gesetzte Öfen haben im deutschsprachigen Raum eine lange Tradition: Bereits kurz vor 1100 sind aufgrund archäologischer Funde die ersten, offene Feuerstellen ersetzenden Kachelöfen auf Schweizer Ansitzen nachweisbar.


Abb. 1: Darstellung eines linearbandkeramischen Langhauses.

November

7000 Jahre alte Siedlungen und Gräber im Tullnerfeld und Traisental

Bei den Grabungen des Bundesdenkmalamtes auf der Trasse der HL-AG-Neubaustrecke Wien-St. Pölten wurden im Jahr 2005 bedeutende Siedlungsreste und Bestattungen der 7000 Jahre alten Kultur der Linearbandkeramik entdeckt.


Dezember

Rochuskirche in Wien

Vor kurzem konnte die nach 1945 dritte Restaurierung der Dreifaltigkeitssäule auf dem Graben – eines der barocken Wahrzeichen Wiens – abgeschlossen werden. Gemalte Pestvotive sind weniger beachtet, sie sind aber historisch und künstlerisch oft nicht weniger bedeutend.