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/ Wien

Vermählung in Carraramarmor, Messing und Gold

Nur eine Woche nach Fertigstellung der Restaurierungsarbeiten und noch vor der offiziellen Eröffnung des Vermählungsbrunnens, einem der bedeutendsten und qualitätvollsten Wiener Denkmalbrunnen des Barock, bietet sich die Gelegenheit einer Exklusivführung von Restaurator Mag. Klaus Wedenig.


1 Kultur Import – die Ägyptisch-Orientalische Sammlung des Kunsthistorischen Museums

Führung zu den Highlights der Sammlung: Von der ältesten ägyptischen Erwerbung des Kaiserhauses im 16. Jahrhundert, über jene um 1800 in Wien ausgegrabene Tempelstatue, die den Kulturimport zur Römerzeit dokumentiert, bis zu den Funden österreichischer Grabungen in Giza und der historisierenden Saalgestaltung des Architekten Carl von Hasenauer.
AUSGEBUCHT!


2 Kirche am Mexikoplatz – Kaiserin Elisabeth Gedächtniskapelle

Als verstecktes Kleinod darf wohl die durch die Gesellschaft des Roten Kreuz zum Gedenken an ihre erste Schutzherrin - Kaiserin Elisabeth - ausgestaltete Kapelle bezeichnet werden. Die prächtige goldene Mosaikkuppel und die Ornamentierung folgen der altbyzantinischen Tradition.


3 Kaiserliches Fernweh

Das in den Jahren 1743 bis 1745 entstandene Chinesische Zimmer im Schloss Hetzendorf birgt eine der wenigen original erhaltenen Chinoiserie Ausstattungen. Das für Kaiserin Maria Theresia entworfene kostbare Interieur ist in einer einmaligen Sonderöffnung zu besichtigen.


4 Russisch-Orthodoxe Kathedrale Hl. Nikolaus

Der traditionelle Fünfkuppelbau mit seinen leuchtend - goldenen Zwiebeltürmen könnte in seiner Pracht auch im Kreml stehen. Die Kathedrale der russischen Orthodoxie öffnet im Rahmen des Denkmaltages den Wienern ihre Pforten für zwei exklusive Führungen.
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5 Kriegsbeute

Erfahren Sie im Heeresgeschichtlichen Museum mehr über Herkunft und Geschichte der einzigartigen Schaustücke, die durch die Feldzüge habsburgischer Heere aus allen Herren Ländern in kaiserlichen Besitz gelangten.


6 Die Welt in Chinamascope

Bei einer Führung im Institut für Restaurierung der Österreichischen Nationalbibliothek wird Einblick in laufende Arbeiten an Objekten aus anderen Kulturkreisen gegeben. Im Mittelpunkt steht die 3,50 Meter breite Weltkarte, die Anfang des 17. Jahrhunderts vom Chinamissionar Pater Matteo Ricci erstellt und in China gedruckt wurde und die 1672 an den Kaiserhof in Wien kam. Bei der Konservierung dieser Karte werden Materialien und Methoden eingesetzt, die aus der fernöstlichen Kunst kommen.
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7 Coronelli und Co.

Das Globenmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek gilt als weltweit einziges Museum seiner Art. Im Blickpunkt der Ausstellung stehen unzählige kostbare Globen, unter anderem von Vincenzo Coronelli, Gerard Mercator und Gemma Frisius.


8 Art Nouveau trifft Jugendstil

Die einzige diplomatische Vertretung der Welt im Stil des „Art nouveau“ öffnet ihre Pforten zu einer exklusiven Führung. Französisches Kunsthandwerk auf höchstem Niveau vervollständigt das als Huldigung an den Wiener Jugendstil konzipierte Werk des Architekten Chedannes.
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9 Schatzhaus Mittelalter

Das Belvedere öffnete mit der Studiensammlung „Schatzhaus Mittelalter“ erstmals seine gesamten Mittelalter-Bestände für das Publikum. Sonderführungen im barocken Baujuwel, in dem einst die 12 Leibpferde des Prinzen untergebracht waren, erläutern exemplarisch die internationalen Einflüsse auf die Kunst des Mittelalters in Österreich.
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10 Stallburg

Die unter Kaiser Ferdinand I. in Stilformen der Renaissance errichtete Stallburg beherbergt seit 1564 die kaiserlichen Reitstallungen. Noch heute sind dort die berühmten Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule untergebracht.
AUSGEBUCHT!


11 So nah und doch so fern

Die einzigartigen Landschaftsmalereien des Barockmalers Johann Wenzel Bergl in den Gartenräumen von Schloss Schönbrunn basieren auch auf der Kenntnis von Zeichnungen der zahlreichen wissenschaftlichen Expeditionen des Hauses Habsburg in exotische Länder.


12 Mechitharistenkloster

Die von Kornhäusel errichtete Klosteranlage in Wien ist das geistige und kulturelle Weltzentrum der Armenier. Im Rahmen von Führungen werden das jüngst restaurierte Refektorium, die Kirche und Teile der umfangreichen Sammlungen gezeigt.
AUSGEBUCHT!


13 Kulturaustausch in der Lagervorstadt

Die Stadtarchäologie Wien lässt die Römerzeit im Bereich der archäologischen Ausgrabungen wieder auferstehen. Führungen beleuchten Kunst- und Kulturimporte von der Wandmalerei bis zur Fußbodenheizung, die Taverne am Michaelerplatz lockt mit Käse und Wein.


14 Griechisch-Orthodoxe Kathedrale zur Hl. Dreifaltigkeit

Die Kathedrale zur Hl. Dreifaltigkeit bildet das Herzstück der griechisch-orientalischen Metropolis von Austria. Erfahren Sie in Form von Spezialführungen die Bedeutung der byzantinisierenden Bau- und Dekorformen der Straßenfassade und welche Schätze sich dahinter verbergen.


15 Griechisch-Orthodoxe Kirche zum Hl. Georg

Eingebettet im Griechenviertel besticht die Kirche zum Hl. Georg durch ihre tempelartige Fassade und die dominante Kuppel. In Führungen wird die klassizistische Rezeption der antiken Bauweise im Zusammenspiel mit dem lebendigen religiösen Leben der griechisch-orthodoxen Gemeinde veranschaulicht.


16 Mandalahof

Im Rahmen von Sonderführungen wird der kürzlich nach umfangreichen Instandsetzungsarbeiten fertig gestellte Mandalahof mit seinen unterschiedlichsten Nutzungen vorgestellt. Weiters lädt die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft zur Besichtigung buddhistischer Tempel ein.


17 Griechisch-Katholische Kirche St. Barbara

Lernen Sie in einmaligen Sonderführungen die weitgehend unbekannte Verschmelzung von katholischer Lehre und byzantinischem Ritus kennen, die sich in der original erhaltenen Innenausstattung, vor allem der Ikonostasis, auf kunstvollste Weise dokumentiert.


18 Reisen nach Indonesien: Objekte und ihre Sammler

Ethnografische Objekte in Museen sind stumme Zeugen für die Begegnung und Wahrnehmung des Fremden. An Hand ausgesuchter Beispiele aus der Sammlung wird gezeigt, wie sie erworben wurden und welche Rolle die Persönlichkeit des Sammlers hierbei spielte.
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19 Ein Blick hinter die Kulissen

Im Oktober 2008 wird die Schausammlung Süd- und Südostasien und Himalayaländer wieder eröffnet. Der zuständige Kurator zeigt den Status quo der Vorbereitungsarbeit.
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20 Dem Verfall nicht preisgegeben!

Die Abteilung für Konservierung gibt einen exklusiven Einblick in ihre hochspezialisierten Tätigkeiten, um die Sammlungsbestände für die Zukunft zu bewahren.
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21 Mottenpulver und Ornament aus Persien

Die außen aufwändig mit bunten Fliesen dekorierte Zacherlfabrik ist das beste Beispiel einer Rezeption persischer Kunst im Späthistorismus. Die sonst nicht zugänglichen, in gleicher Weise spektakulären Innenräume werden vom Urenkel des Bauherren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


22 Die Zacherlfabrik – Führung für Blinde und hochgradig Sehbehinderte

Die Zacherlfabrik ist ein einmaliges Beispiel für den unglaublichen Farb- und Formenreichtum aus dem orientalischen Raum. Erfahren Sie die reichen Ornamente und erleben sie die Größe der ehemaligen Fabrikshalle.
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23 Zacherlhaus

Das bedeutende Frühwerk von Plečnik, ein Wohn- und Geschäftshaus für den Insektenpulverfabrikanten Johann Evangelist Zacherl, ist als hervorragende Architektur ihrer Zeit, aber auch wegen der vom Volksmund „Wanzentöter“ genannten St. Michaelsfigur an der Fassade bekannt.


24 Villa Graßberger

Die im Privatbesitz befindliche Villa Graßberger wurde in den letzten Jahren einer Rückführung in den originalen Zustand unterzogen. Der verantwortliche Architekt gibt Einblicke aus erster Hand, der Hausherr zeigt in persönlichen Führungen das wiederhergestellte Werk Plečniks.
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25 Heilig-Geist-Kirche

Der in Sichtbeton ausgeführte Sakralbau zählt zu den wichtigsten Werken von Jože Plečnik und zu den frühesten Eisenbetonbauten in innovativer Bautechnik und Formensprache. In einer Sonderöffnung kann auch die bemerkenswerte Hallen-Krypta in kubistischer Formensprache besucht werden.


26 Die Gipsfiguren im Keller der Hofburg

Im Keller der Hofburg kann im Rahmen einer Sonderöffnung eine einzigartige Sammlung von Gipsmodellen besichtigt werden. Sie wurden als Entwürfe für Skulpturen und Prachtbauten der Wiener Ringstraße von den bedeutendsten Künstlern des Historismus geschaffen.


27 Die Pflanzenimporte der Habsburger im 18. und 19. Jahrhundert

Seit dem späten 18. Jahrhundert entsandten die Habsburger zahlreiche weltweite Expeditionen zur Sammlung von Pflanzen und Tieren. Die in Afrika, Mittel- und Südamerika gefundenen Pflanzen bilden das botanische Erbe der Monarchie in den Sammlungen der Österreichischen Bundesgärten.
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28 Narrenturm

1784 nahm der Wiener Narrenturm erstmals Patienten auf. Warum er erbaut wurde, wieso das Gebäude rund ist und seit wann dort keine Patienten mehr untergebracht sind, wird in verschiedenen Programmpunkten nachgegangen. Geschichte, Medizin und Architektur für alle Interessierten zum Zuhören, Schauen und Mitreden.


29 Kloster der Salesianerinnen

Antonio Pellegrini zählte zweifellos zu den begehrtesten Künstlern seiner Zeit. Sein Kuppelfresko Mariae Himmelfahrt in der Klosterkirche, auf das selbst der kaiserliche Auftraggeber einige Jahre warten musste, kann nun besichtigt werden.


30 Jüdischer Friedhof in Währing

Der von 1784 bis 1880 belegte Friedhof ist ein Spiegelbild der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der jüdischen Gemeinde in Wien. Sonderführungen zeigen die einzigartige, sonst nicht zugängliche Begräbnisstätte.
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31 Wiener Urania - Bildung im Zentrum

Der Verein "Wiener Urania" hat sich seit dem Jahr 1897 der Volksbildung verpflichtet. Die Wiener Urania ist eine der achtzehn Wiener Volkshochschulen und ein multi-funktionales Bildungs- und Kulturzentrum. Durch das Haus am Franz Josefs-Kai mit der ältesten Volkssternwarte Österreichs führt der amtsführende Stadtrat Dr. Michael Ludwig. AUSGEBUCHT!


32 "Viribus unitis" - Mit vereinten Kräften

Im Rahmen einer Spezialführung wird anhand ausgewählter Denkmäler der Ringstraßenära zwischen Burgring und Volksgarten der Aspekt des „Fremden“ von zwei Seiten beleuchtet: Der Zuzug " fremder" Architekten und Künstler führte auch zum Einsatz bisher "fremder" Materialien.


33 Die "Grotten" des Theseustempel

Die maßstäbliche Nachbildung des Theseions in Athen kann mit einer Überraschung aufwarten: Die weitgehend unbekannte, dreischiffige Halle unter dem Wiener Theseustempel, ursprünglich mit Teilen der kaiserlichen Sammlung ausgestattet, wird in Spezialführungen vorgestellt.
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34 Die Glyptothek der Akademie der bildenden Künste

Als bislang ungehobener Schatz gilt die Glyptothek mit rund 450 Gipsabgüssen weltberühmter Meisterwerke, darunter die „Nike von Samothrake“ und Michelangelos „Moses“, in den historischen Kellergewölben des Semperdepots.
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Zur Vereinbarung von bezahlten Führungen ausserhalb des Tages des Denkmals wenden Sie sich bitte an Frau Prewein, Tel. 01 58 816-2201.


35 MAK - Expositur Geymüllerschlössel

Die Vielfalt biedermeierlicher Ausstattungskunst wird im Geymüllerschlössel auf eindrucksvolle Weise vermittelt. Sie finden sich in einem typischen Wohnambiente einer Sommerresidenz zur Zeit des Empire und Biedermeier am Rande von Wien wieder.


36 Die Hofburg im 16. Jahrhundert – Blitzlichter auf bislang Unerforschtes

Unter Ferdinand I. wurde Zentraleuropa im 16. Jahrhundert zum einheitlichen Herrschaftsbereich und die Hofburg dessen zentrale Residenz. Wie politische Ambitionen an der Architektur subtil zum Ausdruck gebracht werden können, soll im rahmen von Führungen schwerpunktartig erklärt werden.


37 Fürstliche Lebenslust

Beinahe 300 Jahre ist das ursprünglichste Gartenpalais Wiens im Besitz der Familie Schwarzenberg. Derzeit in Restaurierung befindlich, bietet sich die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen barocker Ausstattungskunst zu werfen.


38 Bildende Bücher – Kultureller Widerstand

Die fast zur Gänze erhalten gebliebenen Bestände des Bibliotheksvereins Jirásek zeigen wie eine typische tschechische Arbeiterbibliothek um 1900 ausgesehen hat. Der Bibliotheksverein diente in der NS-Zeit auch als Versammlungsort nationaler und kultureller Opposition.


39 Česká Vídeň – Tschechisches Wien

Die Rundgänge führen zu vielen repräsentativen, aber auch zu einigen bis heute nahezu unbekannten Orten Wiens, die durch TschechInnen geprägt wurden: Zu Bauten des Glaubens, der Bildung, der Arbeit und des Handels, heute teilweise Ikonen der Moderne.


40 Arbeiterkirche Sandleiten

Neben der Entstehungs- und Baugeschichte der 1935-1936 nach Plänen von Josef Vytiska errichteten Pfarrkirche St. Josef werden die Herausforderungen der aktuellen Restaurierung des Stahlbetonskelettbaus und seiner vielfältigen Ausstattungsdetails beleuchtet.


Kartause Mauerbach, Kaisertrakt

41 Kartause Mauerbach, Ausstellung

Die Ausstellung bietet einen vertiefenden Einblick in das kontemplative Leben der Kartäusermönche in Einsamkeit und Schweigen und präsentiert die Entwicklung der Kartausenarchitektur in Europa.
25. bis 28. September 2008, 10:00 bis 18:00 bei freiem Eintritt


putzanwerfen

42 Kartause Mauerbach, Workshop Baudenkmalpflege

Kalkbrennen und traditionelle Handwerkstechniken im Kreuzgarten der Kartause
25. bis 28. September 2008, 10:00 bis 22:00, Eintritt frei


44 "Grabmal des Mahdi" oder "Assyrischer Anstandsort"

Mit verschiedenen Spottnamen kommentierten die zeitgenössischen Wiener
das Erscheinungsbild des Secessionspavillons 1898.
Die Eigenständigkeit der Architektur des Ausstellungshauses von Joseph
Maria Olbrich steht in einer spannenden und bis heute faszinierenden
Beziehung mit anderen stilistischen Haltungen und "fremden" Einflüssen. In speziellen Führungen wird die Geschichte und Gestalt der Secession
vorgestellt. ^
AUSGEBUCHT!