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Dezember

„Der Schmeckende Wurm“

Eine kulturhistorische Rarität stellen das blecherne Ungeheuer und das Tafelbild aus dem 18. Jahrhundert dar, die einstmals Hauszeichen am „Schmeckenden Wurmhof“ bzw. Geschäftsschild für einen Kolonialwarenladen in diesem Gebäude waren. Beides konnte in einer Auktion des Wiener Dorotheums vom Verein der Freunde des Wien Museums erworben werden.
Das große Lexikon von Groner berichtet über ein altes Hauszeichen in Form eines blechernen, lindwurmartigen Ungeheuers, das bis weit ins 19. Jahrhundert an der Fassade des „Schmeckenden Wurmhofs“, einem Durchhaus zwischen Lugeck und Wollzeile, befestigt war.


November

Stadtpalais Wallnerstraße 6 wird zum Amtssitz für die OSCE

Das Palais Palffy wird ab November 2007 neuer und würdiger Sitz der OSCE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa). Demgemäß wurden in den Jahren 2004 bis 2007 umfangreiche Konservierungen, Restaurierungen und Instandsetzungsarbeiten unter der Fachaufsicht des Bundesdenkmalamtes vorgenommen.


Aussenansicht

Oktober

Restaurierung der Filialkirche Hl. Nikolaus in Bludesch-Zitz

Die Nikolauskirche in Bludesch-Zitz gehört zu den ältesten und wertvollsten Kirchenbauwerken in ganz Vorarlberg, ist jedoch der Allgemeinheit wenig bekannt.


September

Burg Hasegg

Im Gesamtkonzept der Burg Hasegg ist neben der kulturell musealen Nutzung (Münzmuseum, Stadtmuseum) auch die Unterbringung von Veranstaltungsbereichen als wichtige zusätzliche Belebung des Burgbereiches vorgesehen.


August

Der Ringziegelofen Dörfler in Leoben

Der letzte Ofen seiner Art in Österreich brennt darauf in Zukunft wieder genutzt zu werden. Es ist vorgesehen, ihn in das museale Konzept der „Steirischen Eisenstraße“ einzubinden. Er könnte als Lehrbeispiel für junge Menschen in der Ausbildung dienen, denen die Möglichkeit geboten wird, einen realen Einblick zu bekommen, wie die alte Fertigungstechnik der Ziegelerzeugung über Jahrhunderte erfolgt ist. In einem zweiten Ausbauschritt ist ein Museum der Arbeitswelt angedacht.


Juli

Der Salzburger Residenzplatz

Der Salzburger Residenzplatz zählt aufgrund seiner Größe und städtebaulichen Konzeption, aber auch durch die in den Jahren 1656-61 errichtete Brunnenanlage zu den bedeutendsten barocken Platzanlagen nördlich der Alpen und ist für das Erscheinungsbild der Weltkulturerbestadt Salzburg prägend. 
Nunmehr soll der Platz eine neue Oberflächengestaltung erhalten, die der barocken Platzkonzeption entspricht und dem Platz wieder seine ursprüngliche Pracht verleiht.


Juni

Die Maultrommelschmiede in Molln, OÖ

Das Hoisn-Haus am Ortsrand von Molln zählte einst zu den größten Mollner Maultrommelschmieden. Zum Hören gibts die Mollner Maultrommler hier ....


Mai

Das barocke Lusthaus des Propstes Hieronymus

Das Dürnsteiner Kellerschlössel mit seiner ebenso originellen wie kostbaren Ausstattung aus Wandmalerei, Stuck und Druckgraphik und Zeichnungen auf Papier wurde vor kurzem restauriert.


April

Glantschach, Pfarrkirche hl. Andreas, Gemeinde Liebenfels (Kärnten)

Die in einem Zeitraum von fast fünfzehn Jahren in Etappen durchgeführte Gesamtrestaurierung der Pfarrkirche und des Karners konnte im Jahr 2006 abgeschlossen werden.


Neudörfl, Kastell

März

Neudörfl, ehemaliges Esterházy-Kastell "Hofleithamühl"

Das sogenannte Esterházy’sche Kastell am Westrand des langgezogenen Straßendorfs wurde Mitte des 17. Jahrhunderts von Nikolaus Esterházy als befestigte Anlage mit herrschaftlichem Wohntrakt, Mühle, Brauhaus und Wirtshaus errichtet und in der Folge im 18. Jahrhundert an der ungarischen Westgrenze zu einem bedeutenden Wirtschaftskörper mit Sägemühle und Badehaus ausgebaut. Als „Leythawirtshaus“ hatte es anschließend in der Region einen hohen Bekanntheitsgrad. Einen besonderen historischen Stellenwert erlangte das Kastell im Jahre 1874, als Delegierte aus allen Kronländern der Monarchie hier zusammentrafen und die Gründung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs vollzogen. 1982 wurde der brachliegende barocke Komplex letztendlich von der Caritas erworben und dient – in Kontinuität der Geschichte des Hauses – seit einigen Jahren der Aufnahme von Flüchtlingsfamilien.


Februar

Sisi - restauriert

Das ruinöse Schadensbild des Gemäldes, mit dem sich die Abteilung Restaurierwerkstätten des BDA auseinanderzusetzen hatte, ging auf einen vandalistischen Akt in der Zeit unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg zurück. Dabei wurde die Darstellung mit gezielten Bajonetthieben zerstört, die emotionale Wut des Vandalen wurde nur durch das hinter der Leinwand angebrachte Stützkreuz des Keilrahmens gebremst.


Jänner

TrassenArchäologie

Rettungsgrabungen bei Infrastruktur-Großbauvorhaben bringen neues Wissen über die Geschichte des Weinviertels