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Tag des Denkmals in Tirol - eine teilweise erfolgreiche Bilanz
In Tirol war der Tag des Denkmals am 17. September 2006 nur ein teilweiser Erfolg. Großer Andrang war lediglich an jenen Orten zu verzeichnen, die auf eigene Kosten enorme Eigenwerbung betrieben. Der ORF, der mehrmals mit Unterlagen versorgt wurde, hat über den Tag des Denkmals in Tirol nur in Radio Tirol berichtet, allerdings ohne Zeitangaben der einzelnen Veranstaltungen.

Innsbruck, Mühlau Trinkwasserspeicher und Kraftwerk Mühlau der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG
Die 1942 bis 1953 errichtete Wasserversorgungsanlage Mühlau ermöglicht als Kombination von Trinkwasserversorgung und Stromerzeugung wissenswerte Einblicke in die Innsbrucker Trinkwasserversorgung und Energiegewinnung.

Oberlienz, Freilichtmuseum Oberlienz
Das Freilichtmuseum Oberlienz besteht aus einer Kornmühle, einem Kornkasten, einer Wollkartatsche sowie einer Bad- und Brechelstube.

Innsbruck-Igls, Wallfahrtskirche Heiligwasser
Der am Abhang des Patscherkofels oberhalb von Igls in 1240 m Seehöhe gelegene Wallfahrtsort Heiligwasser ist vor 400 Jahren entstanden, als der Sage nach zwei Hirtenknaben im Jahr 1606 auf der Suche nach entlaufenen Kühen auf Fürbitte der Muttergottes eine „ungewöhnlich frische Quelle“ fanden, die „früher nicht geflossen“.

Vils, Hammerschmiede
Die Hammer- und Waffenschmiede in St. Anna bildet mit der Kirche St. Anna und der Ruine Vilseck ein Denkmalensemble.

Pfunds, Greiter Mühle und Säge
Greiter Mühle und Säge liegen am Eingang der Pfundser Tschey am Radurschlbach.

Fieberbrunn, Pfarrkirche hll. Primus und Felizian
Der Name Fieberbrunn kommt von der am Kirchhügel entspringenden Schwefelquelle, die der Legende nach bereits von der Tiroler Landesfürstin Margarethe Maultasch besucht und seit dem 15. Jahrhundert immer wieder von Kranken benutzt wurde. Das Wasser galt als besonders geeignet für Gichtleidende, gegen Wassersucht, Blutarmut und Fieber im Allgemeinen.

Abfaltersbach, Bauernbadl
Das „Aigner Badl“ in Abfaltersbach ist das einzige noch erhaltene Bauernbadl in Osttirol.

Nauders, Brücke Altfinstermünz
Aufgrund der geographischen Lage hatte Finstermünz von jeher besondere Bedeutung - einerseits als Straßenverbindung zwischen dem Inntal, Vinschgau und Engadin, andererseits als Grenz- und Zollort.



