Themen

Einrichtungen von Architekt Boltenstern
Erich Boltenstern (1896-1991) war eine der zentralen Figuren der Wiener Architekturszene insbesondere der Nachkriegszeit. Aus dem Umkreis von Oskar Strnad und Clemens Holzmeister kommend plante er 1934-35 das Kahlenberg-Restaurant. In den 50er Jahren war er für den "Ringturm“ und den Wiederaufbau der Staatsoper sowie der Börse verantwortlich. Die gemäßigte Fortschrittlichkeit in diesen Bauten spiegelt zugleich exemplarisch die Zeitgeschichte Österreichs in der Nachkriegszeit wider.

Augarten
Geschichte: Wiens ältester Barockgarten. Durch Kaiser Ferdinand III 1650 errichtet und 1712 im Auftrag von Kaiser Karl VI durch Jean Trehet in seiner heutigen Form auf 52,2 ha gestaltet. Seit 1775 für die Bevölkerung zugänglich. Ende 18. und Anfang 19. Jahrhundert Ort zahlreicher gesellschaftlicher und kultureller Ereignisse (Konzerte Mozarts, Beethovens und Schuberts).

Bundeskanzleramt
Die Adresse Ballhausplatz 2 steht als Synonym für jenen Ort, an dem seit der Barockzeit österreichische Politik gestaltet wird. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts erforderte der ausgedehnte Vielvölkerstaat des Habsburger Reiches den Bau einer zentralen „Staatskanzlei“, die in relativ kurzer Bauzeit 1717 bis 1721 neben dem kaiserlichen Ballhaus errichtet wurde.

Burgtheater
Als Teil der monumentalen Ringstraße wurde das Burgtheater unter Leitung des nord-deutschen Architekten Gottfried Semper sowie des ehrgeizigen Wiener Architekten Carl Hasenauer 1874 bis 1888 errichtet.

Flakturm Arenbergpark
Die in Deutschland und Österreich in den Jahren 1942 bis 1944 errichteten Flaktürme gehören zu den größten Bunkerbauten Europas. Insgesamt wurden nur 16 Flaktürme ausgeführt, wovon jene in Berlin vollständig und in Hamburg zwei der vier Türme zerstört wurden. Lediglich die sechs Flaktürme in Wien blieben in ihrer ursprünglichen Anlage vollständig erhalten und lassen heute noch Rückschlüsse auf ihre strategische Positionierung und die Methodik der Abwehr bzw. des Luftschutzes zu.

Heeresgeschichtliches Museum
Der Zweite Weltkrieg hinterließ zahlreiche Städte als Trümmerfelder. Wien war dabei keine Ausnahme. Viele Gebäude und Kulturdenkmäler lagen im Frühling 1945 in Schutt und Asche. Auch der älteste Museumsbau der Stadt - das heutige Heeresgeschichtliche Museum - war durch Bombentreffer schwer beschädigt.

Sonderführung Hofmobiliendepot
1747 gründete Kaiserin Maria Theresia das Hofmobiliendepot. Heute ist es eines der weltweit größten Museen für Wohnkultur. Die Habsburger statteten ihre Residenzen und Schlösser entsprechend dem Stil der Zeit und ihren eigenen ästhetischen Vorlieben aus. Was nicht mehr gebraucht wurde, wanderte ins Depot.

Sonderführung Prater
Seit dem 12. Jahrhundert diente das Gebiet des Praters als landesfürstliches Jagdrevier, das erst Kaiser Josef II. 1766 für die allgemeine Nutzung freigab. In kürzester Zeit entstanden Gasthäuser, Hutschen und Ringelspiele, 1854 wurden bereits 82 Hütten verzeichnet, 1873 waren es bereits 187.

Schlosspark Schönbrunn
Der Schloßpark Schönbrunn wurde in seiner heutigen Form ab 1750 im Auftrag Kaiserin Maria Theresias von den lothringischen Gartenkünstlern Louis Gervais und Jean Nicolas Jardot sowie in weiterer Folge von Adrian van Stekhoven und Ferdinand von Hohenberg gestaltet.

Staatsoper
Kaiser Franz Joseph I. dekretierte im Dezember 1857, die alten Stadtmauern und Befestigungen um die Wiener Innenstadt abzureißen und die Ringstraße als breiten Boulevard mit neuen Prachtbauten für Kunst und Politik anzulegen. Auch die beiden Hoftheater (ein Sprech- und ein Musiktheater) sollten am Ring einen neuen Platz finden.

Strandbad Gänsehäufel
Das Gänsehäufel entstand durch eine Schotteranhäufung infolge der Donauregulierung.

Wiener Synagoge - Der Stadttempel von Wien
Das Gebäude in der Seitenstettengasse ist Sitz der Israelitischen Kultusgemeinde Wiens und beherbergt die älteste erhaltene Synagoge der Stadt.

Stephansdom
Der Stephansdom im Herzen von Wien ist als eines der bedeutendsten Bauwerke mitteleuropäischer Hoch- und Spätgotik das Wahrzeichen der Stadt.

Universität Wien
Der Bau des Hauptgebäudes am Ring erfolgte in den Jahren 1873 bis 1883 nach den Plänen des Architekten Heinrich von Ferstel in der Formensprache der Renaissance und in der Monumentalität des Barock.


