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Der Maisäß Montiel

Pläne

Maisäß Montiel in St. Gallenkirch

Maisäß Montiel in St. Gallenkirch

Montafoner Schriftenreihe 12

Buch Kurzinfo

AutorIn: Barbara Keiler, Klaus Pfeifer, Andreas Rudigier (Hrsg.)

Titel: Der Maisäß Montiel

Untertitel: Montafoner Schriftenreihe 12

Erscheinungsjahr: 2004

Seiten: 216

ISBN: 3-902225-11-4

Preis: € 22,00

 

Die ältesten Gebäude am Maisäß Montiel in der Gemeinde St. Gallenkirch  gehen auf das frühe 17. Jahrhundert zurück; die Mehrzahl dürfte aus dem 19. Jahrhundert stammen.

An fast allen Gebäuden lassen sich zahlreiche Um-, An- und Aufbauten feststellen. Ein großer Renovierungsschub erfolgte nach dem Bau des Güterweges 1985. Umso interessanter sind jene Häuser, in denen sich noch offene Feuerstellen, gemauerte Öfen oder altes Inventar finden, einzuschätzen. In den meisten Stallscheunen fanden sich noch sog. Dreschtennen in den Obergeschossen, die den Getreideanbau bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts belegen. Vorbildlich auf Montiel ist die einheitliche Schindeldeckung sämtlicher Gebäude.
Zum früheren Leben auf dem Maisäß befragten Volkskundlerinnen von der Universität Innsbruck zahlreiche Besitzer und auch die Wohnkultur wurde von ihnen untersucht. Friedrich Juen vom Heimatschutzverein dokumentierte die alten Inschriften. Von der Landschaftspflegerin DI Maria-Anna Moosbrugger wurde die historische und derzeitige Bewirtschaftung sowie die Wege zum und am Maisäß im Auftrag des Landes Vorarlberg untersucht. Die Geografen Sven Fuchs und Margreth Keiler beschäftigen sich mit den naturräumlichen Grundlagen und Naturgefahren. Frau Mag. Barbara Pfeifer inventarisierte die verschiedensten Pflanzen auf den Bergwiesen.

Weiterführendes: Heimatschutzverein Montafon