Kontakt
Landeskonservatorat für Niederösterreich
A-3500 Krems, Hoher Markt 11, Gozzoburg
Tel.: +43-2732-777 88
Fax: +43-2732-777 88 10
Email: niederoesterreich@bda.at
Sprechzeiten: Dienstag 9-12, 14-16 Uhr nach telefonischer Voranmeldung
Landeskonservatorin:
HR Dr. Renate Madritsch renate.madritsch@bda.at
HR Mag. Margit Kohlert (DW 22) margit.kohlert@bda.at Stv.
Dipl.-Ing. Franz Beicht (DW 31) franz.beicht@bda.at
Mag. Gorazd Zivkovic (DW 37) gorazd.zivkovic@bda.at
Dr. Lukas Madersbacher (DW 35) lukas.madersbacher@bda.at
Dipl.-Ing.DDr. Patrick Schicht (DW 34) patrick.schicht@bda.at
Ing. Bärbel Urban-Leschnig (DW 36) baerbel.urban-leschnig@bda.at
Mag. Petra Weiss (DW 33) petra.weiss@bda.at
Sekretariat:
Hermann Decker (DW 12) hermann.decker@bda.at
Kerstin Enigl (DW 11) kerstin.enigl@bda.at
Renate Schmid (DW 13) renate.schmid@bda.at
Texte der Abteilung
Organisation / Stabsstelle Qualitätsmanagement / Landeskonservatorate
Landeskonservatorat für Niederösterreich
Schloss Orth wurde vor kurzem für eine neue Nutzung als Nationalparkzentrum adaptiert.
Die Pfarrkirche Schöngrabern mit ihren um 1210/1230 entstandenen Reliefs an der Apsis zählt zu den bedeutendesten Sakraldenkmälern
In der Filialkirche Hl. Blasius in Kleinwien bei Göttweig wurde der neuentdeckte Apostelzyklus freigelegt.
Innenraum der Stadtpfarrkirche Baden mit barocker Kanzel
Der Wehrturm in Palterndorf war ehemals Teil einer von Wall und Graben umgebenen Wehranlage
Ensemble von Jugendstilhäusern in Brunn am Gebirge
Dreifaltigkeitssäule am Marktplatz von Kirchberg am Wagram nach der Restaurierung
Für das Bundesland Niederösterreich sind die Landeskonservatorin für Niederösterreich und ihr Team zuständig. Wesentliche Aufgaben sind die Betreuung von Restaurierungs-, Umbau- und Revitalisierungsvorhaben sowie die Vorbereitung von Unterschutzstellungen. Das Landeskonservatorat ist die erste Ansprechstelle in allen Angelegenheiten von Denkmalschutz und Denkmalpflege. Hier erhalten Sie fachliche Beratung und Unterstützung.
Da der historische Siedlungsraum Niederösterreichs aufgrund seiner geographischen Struktur hier eine größere Dichte aufweist als in den übrigen Bundesländern, liegt Niederösterreich in der österreichischen Denkmalstatistik in allen Bereichen an der Spitze. Das betrifft Kirchen und Kapellen ebenso wie Klöster und Stifte, Orts- und Stadtdenkmale, die selbst wieder Tausende von Einzeldenkmalen enthalten. Eine vorläufige Ermittlung erbrachte die enorme Zahl von 2 Domen, 900 Pfarrkirchen, 188 anderen Kirchen, 165 noch bestehende oder aufgehobene Klöster, 900 geistliche Wohnhöfe sowie rund 450 Burgen, Schlösser und Burgruinen. Die Zahl der erhaltenswerten Wohnbauten kann derzeit nur mit einigen tausend Objekten abgeschätzt werden, da die einschlägigen Erhebungen noch im Gange sind. Dazu kommen noch erhaltenswerte ländliche Bauten, die sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Denkmale, die wichtigen Industrieanlagen, markante technische Bauwerke und die ungemein zahlreich verbreiteten Kleindenkmale wie Pestsäulen, Wegkapellen, Bildstöcke und einzelne Freiplastiken.
Seit kurzem liegt das topographische Denkmalverzeichnis "Dehio. Handbuch der Kunstdenkmale Österreichs" für Niederösterreich vollständig vor. Sein Umfang bietet den anschaulichen Beleg für die Vielzahl der geschichtlichen, künstlerischen und kulturell interessanten Denkmale Niederösterreichs, der in 3 Bänden kaum unterzubringen war.
Dieser Reichtum an kulturgeschichtlichen Zeugnissen der Vergangenheit fordert von der Denkmalpflege eine gründliche wissenschaftliche und praktische Auseinandersetzung mit den einzelnen Objekten. Das Landeskonservatorat führt Beratungen für alle Fragen der Sanierung und Restaurierung durch und nimmt die im Denkmalschutzgesetz festgelegten Aufgaben wahr. Dazu gehört einerseits die Feststellung, dass an der Erhaltung eines Denkmals ein öffentliches Interesse besteht ("Unterschutzstellung") und andererseits die Erteilung von Bewilligungen zur Veränderung von Denkmalen ("Bewilligung von Umbau- und Restaurierungsmaßnahmen").
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