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UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization)
Die 1972 gegründete UNESCO setzt sich aus 190 Mitgliedsstaaten zusammen und ist eine rechtlich eigenständige Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Paris. Sie fördert die internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation.
Welterbezentrum
Die von der UNESCO 1972 beschlossene Welterbekonvention hat das Ziel, das herausragende kulturelle Erbe der Menschheit zu schützen. Österreich hat die Konvention 1992 unterzeichnet. Auf der Seite des Welterbezentrums findet man eine Liste des eingetragenen Weltkulturerbes.
ICOMOS - International Council on Monuments and Sites
Der Internationale Rat für Denkmalpflege wurde 1965 in Warschau gegründet; Österreich war Gründungsmitglied. ICOMOS ist eine nicht-staatliche Organisation, die sich weltweit für Schutz und Pflege von Denkmälern und Denkmalbereichen und die Bewahrung des historischen Kulturerbes einsetzt und in Welterbefragen die UNESCO berät.
ICCROM - International Centre for the Conservation and Preservation of Cultural Property
Die zwischenstaatliche Organisation wurde 1959 unter österreichischer Beteiligung in Rom gegründet und hat 101 Mitgliedsstaaten. ICCROM versteht sich als Forschungs- und Ausbildungszentrum für Fachleute der Denkmalpflege aller Nationen. ICCROM Österreich Österreichische Delegierte der Generalversammlung und Mitglied des Council: Univ. Prof. Mag. Dr. Gabriela Krist, Universität für angewandte Kunst, Institut für Restaurierung, A-1030 Wien, Salzgries 14, Telefon: +43-1- 71133-4817, Fax: +43-1-71133-4819, E-Mail: gabriela.krist@uni-ak.ac.at
HEREIN
Das European Heritage Network, eine Initiative des Europarates, stellt via Internet wesentliche Informationen zu Denkmalschutz und Denkmalpflege in den Mitgliedsstaaten zur Verfügung. Die Österreichischen Daten, in Englisch, finden sich hier
IIC - The International Institute vor Conservation of Historic and Artistic Works
Das International Institute for Conservation (IIC) wurde 1950 in London als unabhängige Fachvereinigung zur weltweiten Förderung der professionellen Fachkontakte im Gesamtgebiet der Restaurierung gegründet. Derzeit gehören ihm rund 3.500 Mitglieder in über 65 Ländern an. Österreich ist seit 1978 vertreten.
TICCIH - The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage
Die Weltorganisation für das industrielle Erbe (TICCIH) wurde 1978 gegründet und fördert die Bewahrung, Erhaltung, Untersuchung, Dokumentation und Interpretation des industriellen Erbes. TICCIH-Österreich Internationale Organisation für Technische Denkmale Österreich-Delegierte: Dr. Dipl.-Ing. Ute Georgeacopol-Winischhofer, A-1180 Wien, Pötzleinsdorfer Str. 98/2, Telefon/Fax: +43-1-4783075, E-Mail: georgeac@mail.zserv.tuwien.ac.at
ICOM - International Council on Museums
Der 1946 gegründete Internationale Museumsrat ist ein nichtstaatlicher Berufs- und Interessenverband; Österreich ist seit 1978 Mitglied. Er fördert den internationalen Austausch, setzt sich für die Belange des Museumswesens ein und unterstützt die Professionalisierung der Museumsberufe.
Europa Nostra
Europa Nostra ist ein europäischer Zusammenschluss von mehr als 200 nichtstaatlichen Organisationen zur gemeinsamen Bewahrung des kulturellen Erbes. Die Organisation besteht seit 1963, ihr Sitz ist in Den Haag.
DEHIO-Vereinigung
Die wissenschaftliche Vereinigung zur Fortführung des kunsttopographischen Werkes von Georg Dehio setzt sich aus Fachleuten zusammen, die an den deutschen und dem österreichischen Denkmalamt mit der Inventarisierung betraut sind.
European policy network for historic places of worship
Das Ziel dieses englischsprachigen Netzwerks ist es, Aufmerksamkeit für Europas historische Andachtsstätten (etwa Kirchen, Synagogen, Moscheen) zu erwecken, sie zu schützen, Lösungen für gemeinsame Probleme zu teilen und mittels der Website eine Kommunikationsplattform zur Verfügung zu stellen.
CVMA - Corpus Vitrearum Medii Aevi
Das Corpus Vitrearum Medii Aevi ist ein internationales Forschungsunternehmen, an dem 12 europäischen Länder beteiligt sind, zu deren Kulturerbe mittelalterliche Glasmalereien zählen. Beteiligt sind daran auch die USA und Kanada.
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Die Stiftung wurde 1985 unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten gegründet. Als private Initiative stellt sich die Stiftung zwei Aufgaben: bedrohte Kulturdenkmale zu bewahren und für den Gedanken des Denkmalschutzes zu werben, um möglichst viele Bürger zur Mithilfe zu gewinnen. Es gibt Förderprojekte für Denkmäler in Not, seit 1993 den „Tag des offenen Denkmals“ und eine DenkmalAkademie als Bildungsstätte für Bauherren und Eigentümer, beruflich Engagierte sowie Ehrenamtliche und Kulturinteressierte. Publiziert wird u.a. „Monumente“, das Magazin für Denkmalkultur in Deutschland.