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Veranstaltungen / Ausstellung
Gips folgt Stein
Das Keckmann Epitaph im restaurierten Zustand
Restauratorin Gertrude Zowa beim Retuschieren von Fehlstellen.
Oberer Reliefteil während der Reinigung.
Darstellung des Stifters Johannes Keckmann.
Detail mit Keckmanns Wappen und seinem Hündchen.
Detailreich gearbeitete Pluviale des Hl. Martin.
Das Keckmann-Grabdenkmal aus St. Stephan
Event Kurzinfo
Zeit: 8. Dezember 2011 bis 12. Februar 2012 von 10:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste, Schillerplatz 3, 1010 Wien, Dienstag -Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr. 24., 25. Dez. und 1. Jän. geschlossen
Veranstalter: Akademie der bildenden Künste, Gemäldegalerie
Mit: Bundesdenkmalamt, Abteilung für Konservierung und Restaurierung
Link: www.akademiegalerie.at
In Zusammenarbeit mit der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste und der Dombauhütte zu St. Stephan wurde das Grabdenkmal des Johannes Keckmann aus dem Wiener Stephansdom restauriert und ist nun bis 12. Feb. 2012 im Rahmen einer Ausstellung in der Gemäldegalerie aus nächster Nähe zu bewundern.
Im Zentrum steht die Präsentation eines herausragenden Werks des österreichischen Spätmittelalters aus dem Kreis um Michael Tichter und Meister Anton Pilgram: das Keckmann-Epitaph aus St. Stephan. Das Grabdenkmal des 1512 verstorbenen Wiener Universitätsprofessors Johannes Keckmann wird nach der soeben abgeschlossenen Restaurierung durch das Bundesdenkmalamt der Öffentlichkeit vorgestellt, bevor es an seinen angestammten Platz in die Domkirche zurückkehrt.
In Augenhöhe können nicht nur die qualitativ hochwertigen Reliefs mit ihren fein ausgearbeiteten narrativen Details betrachtet werden, sondern auch die spannende Dokumentation von Restauriergeschichte und Untersuchungsergebnissen zu Entstehungsprozess und ursprünglichem farbigen Erscheinungsbild. Die Verbindung zwischen Akademie, Dombauhütte und Bundesdenkmalamt erklärt sich in einem weiteren Aspekt der Ausstellung, der sich den ebenfalls restaurierten Gipsabgüssen des Keckmann-Epitaphs widmet, die heute noch in der Glyptothek der Akademie aufbewahrt werden. Wie auch die ebenfalls gezeigte Gipsabformung von Meister Pilgrams „Orgelfuß mit Selbstporträt“ gehören sie als Zeugnisse der hohen Wertschätzung mittelalterlicher Kunst zu den zahlreichen Abgüssen, die die Akademie im „Gotik-Hype“ des 19. Jahrhunderts von Kunstwerken aus dem Stephansdom anfertigen ließ.
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