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Texte

Geschichte der Denkmalpflege in Österreich

Die Entwicklung des staatlichen Denkmalschutzes von 1850 bis heute

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Denkmalbeirat

Der Denkmalbeirat ist ein vom bmukk bestelltes externes Beratungsgremium.

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Kulturgüterschutz

Haager Konvention

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„Mobility of collections“

(„collections on the move“) ist ein Terminus, der bereits seit Jahren für den internationalen Leihverkehr von musealen Sammlungen verwendet wird und europaweit auf unterschiedlichen fachlichen wie politischen Ebenen abgehandelt wird.

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Aktuelles

Die Kultur der Prävention

Ein Informations- und Präventionsfolder zum Schutz vor Kulturgutdelikten

Die UNESCO-Konvention

zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt

Die Welterbekonvention wurde 1972 von der Generalkonferenz der UNESCO beschlossen, um Kultur- und Naturdenkmäler mit besonderer, übernationaler Bedeutung für die gesamte Menschheit auszuwählen und ihre Erhaltung für die Zukunft zu sichern. Diese Kultur- und Naturgüter sind in der Welterbe-Liste verzeichnet, die von der UNESCO in Paris betreut und laufend erweitert wird. Ziel der Welterbe-Konvention ist es, durch die Zusammenarbeit der internationalen Staatengemeinschaft einen wirksamen Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung des gemeinsamen Erbes der Menschheit in seiner ganzen Vielfalt zu leisten.
Mehr als 190 Staaten haben die Welterbekonvention bisher ratifiziert. Gegenwärtig umfasst die Welterbe-Liste 788 Eintragungen, davon 611 Kulturdenkmäler und -stätten, 154 Naturerbe-Stätten und 23 so genannte mixed sites, die beide Aspekte in sich vereinigen (Stand: November 2004). Österreich hat die Welterbe-Konvention 1992 unterzeichnet. Seither wurden acht Stätten auf österreichischem Boden auf die Welterbe-Liste gesetzt.
Mit der Ratifizierung der Konvention verpflichtet sich jedes Land, die innerhalb seiner Landesgrenzen gelegenen, in die Welterbeliste eingetragenen Denkmäler von außergewöhnlicher, weltweiter Bedeutung zu schützen und zu bewahren. Souveränität und Eigentumsrechte bleiben davon unberührt. Die Unterzeichnerstaaten können nach Maßgabe der Möglichkeiten auch finanzielle, technische oder beratende Unterstützung für die Erhaltung ihrer Welterbe-Stätten erhalten. Zu diesem Zweck wurde der so genannte Welterbe-Fonds geschaffen.
Eine Aufnahme in die Welterbe-Liste erfolgt nur über Antrag des Staates, auf dessen Territorium das jeweilige Kultur- oder Naturgut liegt. Über die Eintragung einer Stätte in die Welterbe-Liste entscheidet das Welterbe-Komitee, ein von den Unterzeicherstaaten auf sechs Jahre gewähltes Gremium von Experten aus 21 Ländern. Das Komitee tritt einmal jährlich zusammen. Ausschlaggebend für die Aufnahme einer Stätte in die Welterbe-Liste sind die unter Paragraph 24 der Durchführungsbestimmungen für die Welterbe-Konvention aufgezählten Kriterien, die die globale Bedeutung des Kultur- bzw. Naturguts definieren helfen und die Stätten untereinander vergleichbar machen.

UNESCO-Weltkulturerbe in Österreich
Nach der Ratifikation der Welterbe-Konvention durch Österreich wurde in gemeinsamen Beratungen von VertreterInnen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, des BDA und der Länder eine Liste von Welterbe-Objekten erstellt.Bereits in die Welterbeliste aufgenommen wurden:

Schloss und Park Schönbrunn

Altstadt von Salzburg

Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut

Semmeringbahn

Altstadt von Graz

Kulturlandschaft Wachau

Innenstadt von Wien

Region Neusiedler See/Fertö


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